ProduktNeues Release: Prozessleitsystem Centum VP und Sicherheitssteuerung ProSafe-RS
25.01.2010, 07:00
Neue Releases für Benutzerfreundlichkeit
Mit den aktuellen Releases 4.02 für das integrierte Produktions- und Prozessleitsystem Centum VP und 2.03.00 für die sicherheitsgerichtete Steuerung ProSafe-RS werden vielfältige Funktionen erschlossen, die das Arbeiten einfacher und sicherer machen.
Prozessleitsysteme | Anlagensicherheit | Produktionsleitsystem
Beide Systeme sind kompatibel mit dem aktuellen Microsoft-Betriebssystem Windows 2008 Server und den Adobe-Produkten der Versionsreihe 9.X. Centum VP soll als zentrale Informationsplattform neue Funktionen zum einfacheren Einbinden und Rekonfigurieren von Foundation Fieldbus (FF)-Geräten mitbringen. Das „offene" Engineering von Parametersätzen, also Anzeige, Vergleich und Synchronisation von Parametern zwischen Leitsystem und intelligentem Feldgerät ist bereits in der Engineering-Phase möglich. Zudem können beliebig viele FF-Segmente gleichzeitig initiiert werden, wobei die Downloadzeit je Segment selbst bei voller Bestückung auf ein Zehntel gesenkt werden konnte.
Außerdem gibt es verbessere Werkzeuge zur Definition und Konfiguration von Alarmen. Die Verwendung der vom Applikations- Engineering her bekannten standardisierten Konfigurationslisten wurden im Alarm-Engineering vereinfacht. Zudem wird eine einheitliche Rückdokumentation möglich. Damit erfüllt das Leitsystem die Anforderungen, wie sie derzeit zum Beispiel im Rahmen der Namur (Arbeitskreis 1.10 „PLS-Engineering") diskutiert werden.
Das neue Release 2.03.00 der sicherheitsgerichteten Steuerung ProSafe-RS zeichnet sich durch gesteigerte Systemleistung und mehr Flexibilität hinsichtlich der Systemperipherie aus. Dabei ist es - wie schon seine Vorgänger - nahtlos in das Leitsystem integriert, sodass zum Beispiel beide Systeme von einer einzigen Anwender-Bedienkonsole (ABK) aus gesteuert und überwacht werden können. Wichtige Neuerung ist hier das CPU-Modul mit deutlich höherer Leistung. Dieses kann aufgrund höherer Taktfrequenz und leistungsfähigerer Software je Zeiteinheit viermal mehr E/A-Operationen bewältigen und außerdem statt bisher 1000 jetzt bis zu 1500 E/A-Kanäle bedienen, verteilt auf bis zu 110 E/A-Karten.
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25.01.2010, 07:00
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