ProduktNeue Absperrklappe für die Steuerung aggressiver Medien Gemü 490
07.09.2010, 07:12
Aggressive Medien sicher absperren
Die Absperrklappe Gemü 490 ist standardmäßig mit einer TFM-Dichtmanschette und einer PFA-ummantelten Edelstahlscheibe ausgestattet. Die Konstruktion der Klappe und insbesondere der Dichtmanschette, der Wellenabdichtung sowie des Backliners sind in Bezug auf Antriebsdrehmomente und gleichzeitig erhöhte Dichtheit optimiert worden.
Die Klappe kommt mit kleineren Antrieben aus, wodurch Anschaffungs- und Betriebskosten sinken. Die technischen Verbesserungen im Dichtungskonzept erhöhen die Lebensdauer und reduzieren die Ausfallwahrscheinlichkeit. In den Klappen kommt der Kunststoff TFM zum Einsatz, der eine Weiterentwicklung des klassischen Polytetrafluorethylens (PTFE) darstellt. TFM ist höchst chemikalienbeständig und damit fast universell einsetzbar. Die Gasdurchlässigkeit ist deutlich geringer als bei herkömmlichem PTFE. Das bedeutet, dass bei gleicher Materialstärke weniger Medium durch eine TFM Dichtung diffundiert.
Die Kaltflusseigenschaften sind bei TFM deutlich geringer als bei PTFE. Es kommt daher bei der gleichen mechanischen Belastung zu einer deutlich geringeren plastischen Verformung des Werkstoffes (siehe Diagramm 1). Für die Dichtmanschetten von Absperrklappen bedeutet dies, dass sie länger formstabil bleiben. Die Oberflächenbeschaffenheit von TFM ist gegenüber PTFE deutlich verbessert. Die höhere Passgenauigkeit des Backliners führt zu verbesserten mechanischen Eigenschaften. Der Backliner ist außerdem so konzipiert, dass er deutlich größeren Verformungen dauerhaft elastisch widersteht.
Die Spindelabdichtung wurde ebenfalls weiter optimiert. Der Übergang von der Wellenscheibe zur Dichtmanschette ist formschlüssig und kantenfrei ausgeführt. Jede Wellendurchführung ist doppelt abgesichert so dass die Absperrklappe den Leckagenachweis der Technischen Anleitung Luft (TA-Luft) VDI 2440 Ziffer 5.2.6.4. erfüllt.
Die Absperrklappe ist in den Nennweiten DN 40 bis 1000 lieferbar. Als Gehäuseformen stehen Wafer als Zwischenbauarmatur und Lug als Endarmatur zur Verfügung. Der maximale Betriebsdruck beträgt 10 bar bei DN 40 bis 600 und 6 bar bei DN 650 bis 1000. Die Temperaturgrenzen sind -20°C bis max. 200°C. Die Klappe ist mit manuellen, pneumatischen und elektromotorischen Antrieben lieferbar.
07.09.2010, 07:12
Weitere Infos
Firmen
-
AKO Armaturen & Separationstechnik GmbH
65468 Trebur-Astheim -
ASV Stübbe GmbH & Co. KG
32602 Vlotho -
EBRO ARMATUREN
58135 Hagen -
J. Engelsmann AG
67059 Ludwigshafen -
Siemens AG
76187 Karlsruhe -
ATEC
55270 Klein Winternheim -
Maprotec Maschinen-und Prozesstechnik GmbH
65510 Idstein
-
GEMÜ
74653 Ingelfingen -
KSB AG
67227 Frankenthal -
ARTA Armaturen- und Tankgerätebau
65582 Diez a. d. Lahn -
Praher, Ludwig
91154 Roth -
Seybert & Rahier GmbH & Co.
34376 Immenhausen -
Max Müller AG
CH-4123 Allschwil -
WALTHER-PRÄZISION
42781 Haan -
Klaus Union GmbH & Co. KG
44713 Bochum -
HPS Handels GmbH
82152 Martinsried -
Techno-G
7202 CM Zutphen -
CONNECTORS
CH- 8317 Tagelswangen





