NewsLanxess errichtet Additive-Werk im russischen Lipezk

17.01.2012, 07:26

Der deutsche Spezialchemie-Konzern Lanxess setzt im russischen Markt auf den Megatrend Mobilität. Am Standort Lipezk wird das Tochterunternehmen Rhein Chemie zukünftig Kautschukadditive und Trennmittel für die Märkte in Russland und der GUS, vor allem für die Automobil- und Reifenindustrie, produzieren. Baubeginn für die neue Anlage ist im Frühjahr 2012.

Kautschukadditive | Trennmittel | Lanxess | Lipezk

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Die Produktion der neuen Anlage startet in der ersten Jahreshälfte 2013. 2016 soll das Werk dann um eine Produktionsstätte für Heizbälge (Bladder) erweitert werden, die bei der Reifenproduktion zum Einsatz kommen. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei rund 5 Mio. Euro.

„Im Rahmen unserer strategischen Ausrichtung auf die BRICS-Staaten und die globalen Megatrends wie etwa Mobilität sind Russland und die GUS für uns wichtige Wachstumsmärkte. Mit dem Bau dieses Werks wollen wir unmittelbar vom Potenzial dort profitieren", erklärt Rainier van Roessel, Vorstandsmitglied von Lanxess. Studien zufolge wird Russland schon 2016 mit über 3 Mio. produzierten Autos der größte Markt für Personenfahrzeuge in Europa sein. „Die ausgezeichnete Lage mit Nähe zu unseren Kunden sowie die gute Infrastruktur im Industriepark von Lipezk haben den Ausschlag für den Standort gegeben", berichtet Anno Borkowsky, Geschäftsführer Rhein Chemie. Ursprünglich hatte der Konzern das Werk für den Standort Dzerzhinsk geplant. „Dort hat sich die Erschließung des Industriegebietes aber deutlich verzögert, so dass wir nach Alternativen gesucht haben, um die hohe Nachfrage nach unseren Produkten schnell bedienen zu können", ergänzt Borkowsky.

Bis zu 1.500 t Kautschukzusätze der Marke Rhenogran sowie rund 500 t Trennmittel der Marke Rhenodiv wird das Unternehmen in Lipezk pro Jahr produzieren. Die Produkte kommen vor allem für die Herstellung von Autoreifen sowie technischen Gummiprodukten wie Schläuchen und Dichtungen zum Einsatz. 2016 soll die Produktionsanlage für jährlich bis zu 80.000 Heizbälge, so genannte Bladder, dazukommen. Bladder werden von der Reifenindustrie genutzt, um Reifen ihre endgültige Form und Eigenschaften zu geben.

Die vollständige Mitteilung von Lanxess lesen Sie hier.

Das neue Werk für Additive und Trennmittel ensteht im russischen Lipezk:


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