NewsRaffineriebetreiber Petroplus stellt Insolvenzantrag

25.01.2012, 09:27

Die Kreditverhandlungen des Schweizer Raffineriebetreibers Petroplus sind gescheitert - jetzt geht Petroplus in ein Insolvenzverfahren. Der Rohölverarbeiter will zusätzlich Nachlassstundung beantragen, ähnliche Schritte werden auch die weltweiten Tochtergesellschaften gehen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Petroplus | Insolvenz | Raffineriebetreiber

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Die genaue Höhe der Schulden wurde nicht bekannt gegeben. Allerdings hat Petroplus mitgeteilt, dass der Konzern sowohl Anleihen als auch Wandelanleihen im Wert von über 2 Mrd. US-Dollar ausstehen hat. Davon sind 1,75 Mrd. US-Dollar fällig gestellt worden, folgend auf das Scheitern der Verhandlungen über Kredite.

Durch die eingeleiteten Maßnahmen soll eine geordnete Liquidierung oder Sanierung des Konzerns unter Aufsicht des Nachlassverwalters möglich werden.

Durch diverse Übernahmen war der Konzern stark gewachsen, rutschte aber gleichzeitig in die roten Zahlen. Er besitzt Raffinerien in Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Belgien und Großbritannien.

Die offizielle Mitteilung von Petroplus finden Sie hier.

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