Artikel Wie sich teure Druckluftverluste vermeiden lassen
Drucklufttechnik, Drucklufterzeugung, Leckage, Beko
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Leckagen im Druckluftnetz sind teuer, sehr teuer sogar. Durch eine Leckage mit 1 mm Durchmesser entweichen bei 7 bar 75 l Druckluft pro Minute, bzw. 4,5 m3 pro Stunde. Bei einem Erzeugungspreis von 2 Cent/m3 und ganzjährigem Vollbetrieb des Netzes kommen so knapp 800 Euro zusammen. Und erfahrungsgemäß haben die meisten Druckluftnetze nicht nur eine solche Leckage.
Abhilfe bei dieser teuren und sinnlosen Verschwendung von Druckluft schafft der kleine und einfach zu bedienende Metpoint LKD Leak Detector. Mit ihm können in kurzer Zeit die Leckagen im Druckluftsystem gefunden werden. Eine Instandhaltung ist somit zielgenau und kurzfristig möglich. Das Gerät nutzt eine einfache physikalische Eigenschaft: entweicht Druckluft, kommt es zur Reibung der Gasmoleküle an der Rohrleitungswand. Diese Reibung erzeugt einen hochfrequenten, nicht hörbaren Ultraschall. Der Leckagesensor erfasst den Ultraschall, wandelt ihn in hörbaren Schall um und zeigt diesen optisch an. Da lediglich die Frequenzen erfasst werden, die im Fall einer Leckage auftreten, lassen sich Leckagen auch in lauten Umgebungen orten.
Ultraschall verrät Lecks
Die Empfindlichkeit des neuen Sensors wurde gegenüber dem Vorgängermodell stark verbessert und das Gerät verfügt nun über ein leuchtstarkes OLED-Display. Mit einem neuen Li-Ionen-Akku kann das Gerät bis zu 40 Stunden am Stück betrieben werden. Zudem lässt sich der Akku ganz flexibel per Netzteil, USB-Anschluss oder Autoladeadapter laden.
Um langfristig optimale Ergebnisse beim Kampf gegen Leckagen zu erreichen, wird empfohlen, die regelmäßige Leckagesuche mit einer Volumenstrommessung zu kombinieren. Dazu dient das Volumenstrommessgerät Metpoint FLM. Mit diesem lässt sich in Produktionspausen erkennen, wie groß die Leckagerate im Druckluftnetz ist. Entsprechend kann der Erfolg der Leckagereduzierung auch direkt in Messwerten dargestellt und überprüft werden.
Kostentransparenz durch dezentrale Messungen
Druckluftanwender, denen Informationen über den gesamten Druckluftvolumenstrom an zentraler Stelle nicht genügen, haben zudem mit den neuen Metpoint FLM compact die Möglichkeit, auch dezentrale endverbrauchernahe Messungen durchzuführen. Vielfältige Schnittstellen erlauben die problemlose Integration in bestehende Prozessleitsysteme. Die Messwerte bieten so einerseits eine gute Grundlage für die Leckagenermittlung, Wartung und Optimierung von Produktionsanlagen. Andererseits sorgt die genaue und faktenbasierte Zuordnung von Verbrauchsanteilen auf einzelne Fertigungsstufen für Kostentransparenz.
Autor: Roland Dunker, Beko
Ausgabe:04/2012 April
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