Thyssen Krupp schafft Ergebnis-Trendwende

13.05.2014 Erstmals in zwei Jahren ist es dem Technologiekonzern Thyssen Krupp wieder gelungen, das Nettoergebnis zu steigern. Das Ergebnis soll sich im laufenden Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppeln.

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Thyssen Krupp schafft Ergebnis-Trendwende

Vorstandschef Heinrich Hiesinger freut sich über positivie Zahlen (Bild: Thyssen Krupp)

Nach einem erfolgreichen 1. Halbjahr 2013/2014 erhöht der Konzern seine Prognose für das Gesamtjahr und rechnet nun mit einem Umsatzwachstum „im mittleren bis höheren einstelligen Prozentbereich“. Im Vorjahr hatte das Unternehmen 586 Mio € erlöst, bislang war man für das Geschäfstjahr von einem Ergebnis um 1 Mrd. Euro ausgegangen. „Wir haben erstmals seit sieben Quartalen wieder ein positives Nettoergebnis geschafft. Das zeigt, dass unser Performance-Programm impact greift und unser Kulturwandel tatsächlich mehr Leistungsorientierung bewirkt“, sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Heinrich Hiesinger. Für die positive Entwicklung sieht Hiesinger drei Haupttreiber: Effizienzsteigerungen, das starke Wachstum bei den Industriegüter-Geschäften und den Wegfall von Ergebnisbelastungen im Rahmen von Desinvestitionen und Restrukturierungen.

Der Auftragseingang der fortgeführten Aktivitäten betrug im Berichtshalbjahr 20,9 Mrd € und übertraf damit trotz negativer Wechselkurseffekte den Vorjahreswert um 4 Prozent.

Im Segment Industrial Solutions, in dem die Anlagenbau-Aktivitäten gebündelt wurden, entwickelte sich der Auftragseingang im 1. Halbjahr 2013/2014 mit 3,5 Mrd € im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit -3 Prozent weitgehend stabil und blieb auf vergleichbarer Basis nahezu unverändert (Vorjahreswert 3,6 Mrd €). Der hohe Auftragsbestand von 15,1 Mrd € zum 31. März 2014 sichert weiterhin eine gute Beschäftigung, bietet Planungssicherheit und trägt zur Wachstumsperspektive bei. Beim Umsatz konnte Industrial Solutions mit 2,9 Mrd € den Vorjahreswert um 5 Prozent übertreffen (Vorjahreswert 2,7 Mrd €), auf vergleichbarer Basis erhöhte dieser sich sogar um 9 Prozent. Dazu beigetragen haben erste Umsatzrealisierungen aus einigen gewonnenen Großaufträgen, insbesondere im Bereich Process Technologies.

(as)

Die ausführliche Meldung finden Sie hier.

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