Schön im Takt

Triplex-Prozess-Membranpumpe für unterschiedliche Anwendungen

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29.07.2015 Auch eine Pumpe sollte flexibel sein. Die Prozess-Membranpumpe G3M, ein hochleistungsfähiges Dreifach-Triebwerk mittlerer Größe, wurde ursprünglich entwickelt, um rückverflüssigte Boil-off-Gase von LNG-Tankern auf ein hohes Druckniveau zu bringen und so für den Antrieb der Schiffe nutzbar zu machen. Als robustes Arbeitspferd ist sie aber auch für eine Reihe weiterer Anwendungen, etwa den Einsatz in der Chemieindustrie oder offshore auf Ölförderplattformen, geeignet.

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Entscheider-Facts Für Betreiber

  • Bei der G3M handelt es sich um eine Prozess-Membranpumpe, die mit einer konstanten Hublänge von 120 mm und einer Stangenkraft von 125 kN eine maximale Leistung von 200 kW erreicht.
  • Die Einsatzmöglichkeiten liegen vorrangig in der Öl- und Gasindustrie sowie der chemischen Prozessindustrie.
  • Für die Pumpe kann eine Synchronisation von bis zu vier dieser Pumpen realisiert werden. Grundsätzliches Ziel der Harmonisierung ist es, die Pulsation des geförderten Fluids zu reduzieren beziehungsweise Vibrationen in den Leitungen, die das System schädigen können, zu unterbinden.

Bei der G3M handelt es sich um eine Zwischengröße innerhalb der Baureihe, die mit einer konstanten Hublänge von 120 mm und einer Stangenkraft von 125 kN eine maximale Leistung von 200 kW erreicht. Die Einsatzmöglichkeiten liegen vorrangig in der Öl- und Gasindustrie sowie der chemischen Prozessindustrie. Im erstgenannten Bereich sind vor allem Monoethylenglykol und Methanol einzuspritzen. In der Prozessindustrie können unterschiedlichste Förderaufgaben in Druckbereichen zwischen 40 und 750 bar bewältigt werden. Zu den möglichen Anwendungen gehören auch der Umgang mit leichtentzündlichen Stoffen wie beispielsweise Vinylacetat, Suspensionen in der Nassoxidation oder die Hochdruckdosierung von Ammoniak.

Störungsfreier Betrieb von über 40.000 h
Wie die anderen Modelle der Triplex-Baureihe ist auch die G3M mit einem integrierten und dadurch besonders belastbaren Schneckengetriebe ausgestattet. Das einteilige Triebwerksgehäuse, an das der Motor über eine Kupplung mit flexiblem Zwischenelement angeflanscht wird, ermöglicht es, die Zahl der erforderlichen Lager und Dichtungen auf ein Minimum zu reduzieren. Dadurch fällt auch die Bauform sehr kompakt aus. Der optimale Phasenversatz der drei Kolben wird durch eine einteilige, massive und dreifach gekröpfte Kurbelwelle erzielt, die lediglich zwei Wälzlager benötigt. Um eine bessere Dämpfung der schwellenden Belastung zu erzielen, sind die Lager der Pleuel hingegen als Gleitlager ausgeführt. Die Fördermenge lässt sich über einen Frequenzumrichter steuern, der die Veränderung der Motordrehzahl, die Anzahl der Hübe pro Minute und damit die Fördermenge reguliert. Da alle Komponenten auf Dauerbelastung ausgelegt sind, ist mit dem Triebwerk ein störungsfreier Betrieb von über 40.000 h möglich.

Pumpenkopfbaureihe
für alle gängigen Anwendungen

Passend zur G3M, die einen Druck von maximal 750 bar bzw. eine Menge von maximal 50 m³/h bewältigen kann, entwickelt Lewa Pumpenköpfe für alle denkbaren Anwendungsfälle. Die Entwicklung setzt auf vorhandenen und bewährten Technologien auf, sodass sich die Pumpe perfekt auf den jeweiligen Anwendungsfall abstimmen lässt. Zum Beispiel werden mit den M800-Pumpenköpfen, die auf der Pumpe mit PTFE-Membran für bis zu 750 bar ausgelegt sind, auch Hochdruck-Anwendungen möglich sein.

Heftausgabe: August 2015
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Bettine Kuhnert,  freie Fachjournalistin für Lewa

Über den Autor

Bettine Kuhnert, freie Fachjournalistin für Lewa

Bettine Kuhnert, freie Fachjournalistin für Lewa

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