Zertifiziert und dokumentiert

TÜV-geprüfte Rohrklassen für schnelles und sicheres Engineering

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02.06.2015 Die Material-Zuordnung zeitraubend selbst erarbeiten – in vielen Unternehmen ist dieses Vorgehen noch gang und gäbe. Bisher ging viel Zeit für Recherche und Berechnungen passender Materialien drauf, denn je Klasse können tausende Komponenten zu prüfen sein, und im Zweifelsfall oder nach Modifikation des Mediums muss der Planer bei der Komponentenauswahl noch einmal nachrechnen. Diesen Aufwand soll die Plattform Engineering Base (EB) vom Software-System-Anbieter Aucotec reduzieren.

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Entscheider-Facts Für Betreiber


  • Die Material-Zuordnung erleichtern: Das ist das Ziel der überarbeiteten Plattform Engineering Base von Aucotec.
  • Der Anwender kann über einen rohrklassenbasierten Workflow alle Rohrklassen mit TÜV-Zertifikat inklusive Dokumentation erwerben.
  • Ein Assistent unterstützt bei der Auswahl der Parameter, die Plattform ermittelt die Klasse und zeigt passende Komponenten.

In der überarbeiteten Fassung hat der Hersteller seine Plattform mit einem rohrklassenbasierten Workflow ergänzt. Der Anwender kann nun alle Rohrklassen mit TÜV-Zertifikat erwerben. Zusätzlich sind die Rohrklassen komplett dokumentiert – darunter auch Tabellen mit allen verwendbaren Bögen oder Abknickvarianten. Die Dokumentation ist gegebenenfalls ebenfalls zertifiziert.

Die Rohrklassen definieren, welchen Medien die Rohre unter welchen Bedingungen standhalten müssen. Aufgrund der neuen Funktion zeigt die EB  bei der Wahl einer Klasse für eine bestimmte Leitung automatisch nur noch die passenden, qualitätsgeprüften Materialien an: von der Pumpe bis zu den Schrauben der Flansche. Das verhindert Fehler, zeitaufwendige Korrekturen und unnötige Stillstandszeiten.

Der Workflow unterstützt
den Anwender

Dem rohrklassenbasierten Workflow folgend, spezifiziert der Ingenieur in EB zunächst die passende Rohrklasse für die bereits festgelegten Leitungen. Ein Assistent unterstützt ihn bei der Auswahl aller benötigten Parameter wie Medium, Druck und Temperatur. Daraus ermittelt die Plattform die passende, TÜV-geprüfte Klasse und markiert die Prozessverbindung im R&I entsprechend. So „wissen“ die Rohre automatisch, von wo bis wo diese Klassen-Definition gültig ist, inklusive Topologie sämtlicher Untersegmente und normgerechter Verbindungsdarstellung. Beim Einbauen von Geräten in die Leitung zeigt die Plattform nur solche Komponenten an, die für diese Rohrklasse zugelassen sind, inklusive ihrer Dokumentation. Langes Suchen und Nachrechnen gehört damit der Vergangenheit an.

Heftausgabe: Juni 2015
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