Turck mit ehrgeizigen Wachstumszielen

14.10.2013 Zehn Prozent Wachstum im kommenden Jahr und rund 60 Millionen Euro Investitionen in vier Jahren plant der Automatisierungshersteller Turck. Auf einer Pressekonferenz am Freitag erläuterte Geschäftsführer Christian Wolf die Pläne des Familienunternehmens.

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Turck mit ehrgeizigen Wachstumszielen

Turck Geschäftsführer Christian Wolf strebt für 2014 ein Umsatzwachstum von 10 Prozent an (Bild: Turck)

Mit einem voraussichtlichen Umsatz von 450 Millionen Euro wird der Mülheimer Anbieter von Automatisierungskomponenten in diesem Jahr um rund fünf Prozent wachsen – nach einer Nullrunde im Vergangenen Jahr. Um diesen Kurs weiterführen zu können, plant der Hersteller Investitionen in neue Gebäude und hat im vergangenen Jahr zusätzlich 150 Mitarbeiter eingestellt. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen heute 3.350 Menschen. „Es wird allerdings immer schwieriger, geeignete Fach- und Führungskräfte zu finden“, berichtet Wolf. Vor allem die Prozessautomatisierungsmärkte in Russland und Nordamerika wachsen derzeit überproportional. „Auch Südafrika bietet große Chancen, weshalb wir derzeit über die Ausweitung unserer Aktivitäten dort nachdenken“, so Wolf.

Nach Produktbereichen für Prozessautomatisierung gegliedert, wachsen insbesondere die Feldbustechnik, aber auch Anschlusstechnik und RFID besonders stark. Auf der anderen Seite steigen, so Wolf, die Erwartungen der Kunden an die Engineeringkompetenz des Automatisierugnsanbieters. Gleichzeitig ist Produkt- und Lösungsvielfalt notwendig. Ein massiver Wachstumstreiber, so Wolf, sind interne Prozesse zu verbessern und an die sich ändernden Anforderungen anzupassen. Dazu investiert der Hersteller derzeit 10 Mio. Euro in ein neues Fertigungswerk in Beierfeld und plant 13 Mio. Euro in die IT-Infrastruktur zu investieren. „Optimale Geschäftsprozesse sind einer der wichtigsten Wachstums- und Erlöstreiber“, begründet Wolf die Maßnahmen.

Einstieg in Schaltschrankbau und Systemgeschäft

Mit dem Unternehmen Turck Mechatec ist der Hersteller vor zwei Jahren in das Systemgeschäft eingestiegen. „Wir verzeichnen in diesem Bereich ein starkes Wachstum“, erläutert Oliver Merget, Leiter des Geschäftsbereichs Automation Systems. Zum Angebot gehören Systemlösungen wie Schaltschrankbau, individuelle Verbindungssysteme, aber auch Engineering und Umsetzung von Projekten.

(as)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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