Millarden Übernahme geplatzt

Übernahme gescheitert: ETE sagt Fusion mit Williams ab

29.06.2016 Im US-amerikanischen Pipeline-Geschäft ist eine seit September 2015 geplante Übernahme für etwa 33. Mrd. US-Dollar von Williams durch den Mitbewerberber Energy Transfer Equity geplatzt. Das Unternehmen löste die Übernahmevereinbarung mit dem Konkurrenten offiziell auf.

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pipeline and storage tanks

Die geplante Milliarden-Fusion in der Pipeline-Industrie zwischen ETE und Williams ist geplatzt. (Bild: Nes-Jerry – fotolia)

Noch am Montag zeigte sich Williams in einer Pressemitteilung bezüglich der Fusion optimistisch. Zudem hatte ein Großteil der Anleger das geplante Vorgehen gebilligt. ETE hatte sich von der Übernahme hohe Synergien und Kosteneinsparungen erhofft. Doch aufgrund des zum Teil rapiden Einbruchs der Öl- und Gaspreise mussten in den USA viele Förderunternehmen aufgeben. Zudem gab ETE laut Handelsblatt bekannt, dass sich unter anderem steuerliche Vorteile aus der Übernahme nicht wie erwartet heben ließen. Das Unternehmen setzte daraufhin in der vergangenen Woche vor einem Gericht im US-Bundesstaat Delaware durch, aus dem Geschäft aussteigen zu können.

 

 

 

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