Umbaukosten: GEA wächst – und schreibt rote Zahlen

30.07.2015 Der Düsseldorfer Maschinen- und Anlagenbaukonzern geahat eine durchwachsene Halbjahresbilanz präsentiert. Auf der einen Seite ist das operative Ergebnis im zweiten Quartal auf 10,4 Prozent angewachsen. Auf der anderen Seite bescherten die Restrukturierungsmaßnahmen des Programms „Fit for 2020“ dem Konzern einen Verlust von 20,9 Mio. Euro.

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Umbaukosten: GEA wächst - und schreibt rote Zahlen

GEA baut derzeit die Konzernstruktur um (Bild: GEA)

Insgesamt betragen die Sondereffekte 134 Mio. Euro, sagte CEO Jürg Oleas bei der Vorstellung des Berichts zum abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal. „Es ist uns leider nicht gelungen, im Berichtszeitraum den rückläufigen Effekten in einigen unserer Märkte zu entkommen“, so Oleas. Das Unternehmen hat seit Jahresbeginn rund 300 Arbeitsplätze abgebaut. Daneben wurden drei Unternehmen zugekauft, die einen Umsatz von zusätzlich 100 Mio. Euro zur Bilanz beisteuern sollen. Insgesamt hat GEA im zweiten Quartal einen Auftragseingang von 1,149 Mrd. Euro erzielt (2014: 1,170 Mrd. Euro). Das Betriebsergebnis (Ebitda) ist um 11,3 Mio. Euro auf 139,3 Mio. Euro gestiegen.

Der GEA-Vorstand will mit dem Konzernumbau die Strukturen straffen und vereinfachen und sich dadurch für die Zukunft wettbewerbsfähig aufstellen. 

(as)

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