Umicore und Solvay verkaufen Joint Venture Solvicore an Toray

03.07.2015 Der Materialtechnologie-Konzern Umicore und die Chemiegruppe Solvay wollen ihre Anteile von jeweils 50% am gemeinsamen Joint Venture Solvicore an den japanischen Chemiekonzern Toray verkaufen.

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Der Standort in Hanau-Wolfgang bleibt bestehen – Toray übernimmt lediglich die Geschäftsanteile (Bild: Umicore)

Der Firmensitz in Hanau-Wolfgang bleibt bestehen, und auch die Mitarbeiter sind nicht betroffen, da lediglich die Geschäftsanteile den Inhaber wechseln. Das im Jahr 2006 gegründete Joint Venture stellt Membran-Elektroden-Einheiten her, die in Brennstoffzellen und in der PEM-Elektrolyse zum Einsatz kommen.

Sowohl Umicore als auch Solvay bleiben weiterhin auf dem Gebiet der Brennstoffzelle aktiv. Solvay fokussiert sich auf seine Kernkompetenzen im Bereich moderner Werkstoffe für die Brennstoffzellen-Industrie. Umicore will sich vor allem weiter auf den Bereich Katalyse fokussieren und damit die Entwicklung und den Vertrieb von Elektrokatalysatoren für die Brennstoffzellenindustrie fortführen.

(su)

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