Entwässern mit Schwerkraft und Vakuum

Vakuumbandfilter VBF

05.10.2016 Der Vakuumbandfilter von Leiblein ist eine Alternative gegenüber Band- und Kammerfilterpressen oder Dekantern. Die Vakuumunterstützung bei diesem Filtertyp ermöglicht gegenüber hydrostatisch arbeitenden Anlagen eine höhere Durchsatzleistung bei gleichzeitig besserer Entwässerung des Filterkuchens.

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Entscheider-Facts

  • stark entwässerter Filterkuchen
  • vollautomatischer Endlos-Betrieb
  • Edelstahl-Ausführung

Vakuumbandfilter VBF

Der Leiblein Vakuumbandfilter VBF 1000LE ist relativ kompakt gebaut. (Bild: Leiblein)

Flüssige Medien lassen sich so effizient filtrieren und Schlämme entwässern. Das Endlosfilterband mit langlebigem Filtergewebe aus Edelstahl – optional auch in Kunststoff – wird als schräge Ebene geführt. Der untere Bereich nimmt das Schmutzwasser über die gesamte Breite auf, im oberen Sektor erfolgt die Entwässerung. Hierbei hält das Filterband die Schmutzpartikel zurück, sodass sich mehr und mehr ein Filterkuchen aufbaut. Mit dem sich daraus ergebenden Anstieg des Durchflusswiderstands steigt gleichzeitig der Wasserspiegel des Mediums bis zu einem Niveau, bei dem der integrierte Schwimmschalter den Antrieb steuert. Ein eingebauter Seitenkanalverdichter saugt aus der aus der Filterkammer ständig Luft ab. Das Band mit Filterkuchen wird nach oben gezogen und der standfeste Sedimentteppich in einen Schlammbehälter abgestreift.

Um den Filterprozess fortzusetzen, reinigen eine Bürstenwalze und eine Spüleinrichtung das Edelstahlband. Gleichzeitig gleitet die saubere Filterebene am Bandende wieder in den Schmutzwasserbereich. Da noch kein Filterkuchen vorhanden ist, fließt das Wasser schneller ab, das Niveau sinkt und der Bandvorschub wird wieder unterbrochen. Der gesamte Betrieb läuft vollautomatisch. Der Filtertyp ist sehr wartungsarm, da kaum Verschleißteile oder Verbrauchsmaterialien auszuwechseln sind. Das starke Entwässern des Filterkuchens bei dieser Filtertechnologie nützt vor allem Anwendern die in der Fertigung Wasch- und Prozesswässer in Kreislaufführung einsetzen. Dazu zählen Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie, der Mineralstoff-Industrie, aber auch der Lebensmittelindustrie sowie der Recyclingwirtschaft. 1611ct902

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