VCI erklärt 1. Quartal 2011 zum historischen Hoch

04.07.2011 Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) hat für das 1. Quartal 2011 einen starken Schub verzeichnet und mit den Werten für Produktion und Umsatz der vergangenen drei Monate historische Höchstmarken erreicht. Für das Jahr 2011 wird ein Wachstum von 5 Prozent erwartet.

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VCI erklärt 1. Quartal 2011 zum historischen Hoch

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) hat für das 1. Quartal 2011 einen starken Schub verzeichnet und mit den Werten für Produktion und Umsatz der vergangenen drei Monate historische Höchstmarken erreicht (Bild: VCI)

Im 1. Quartal stieg die Produktion chemischer Erzeugnisse um 3,2 Prozent und ist damit das achte Quartal in Folge mit Wachstum in diesem Segment. Die Kapazitätsauslastung stieg um 2,2 Prozent und liegt nun bei 86,9 Prozent. Teile der Branche stoßen inzwischen an ihre Kapazitätsgrenzen.

Die Preise für chemische Produkte sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, im Durchschnitt um 2,2 Prozent. Aufgrund der zunehmenden Rohstoff- und Energiepreise rechnet der Verband weiterhin mit einem Anstieg um vier 4 Prozent.

Mit 45,2 Mrd. Euro erzielten die deutschen Chemieunternehmen im 1. Quartal ein Umsatzplus von 8,4 Prozent. Dabei wuchs das Inlandsgeschäft um 7 Prozent auf 17,9 Mrd. Euro, was vom Auslandsgeschäft noch geschlagen wurde. Hier betrug der Umsatz 27,3 Mrd. Euro, was einem Plus von 9,5 Prozent entspricht. Für das Gesamtjahr 2011 erwartet der Verband eine Umsatzsteigerung von 9 Prozent.

VCI-Präsident Dr. Klaus Engel kommentiert: „Die Stimmung in unserer Branche ist gut. Trotz etlicher Risiken für die Weltwirtschaft bleiben wir optimistisch und rechnen damit, dass die große Nachfrage nach chemischen Erzeugnissen im In- und Ausland weiter anhält. Unsere Unternehmen investieren deshalb zusätzlich in Forschung und Entwicklung und in neue Produktionsanlagen am Standort Deutschland. Damit festigen wir auch unsere Position als eine der stärksten und innovativsten Chemienationen.“

Von der positiven Entwicklung profitieren auch die Arbeitsnehmer. Die Branche hat im 1. Quartal rund 421.000 Mitarbeiter beschäftigt. Das sind 6.200 mehr Arbeitsplätze als im Vorjahr bzw. ein Plus von 1,5 Prozent.

 

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