VCI: TTIP ist Chance für Freihandel und gemeinsamen Energiemarkt

23.03.2015 VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann begrüßt in einem Statement zu den Beschlüssen des EU-Gipfels in Brüssel die Absicht, die TTIP-Verhandlungen möglichst rasch abzuschließen. Die Zusammenarbeit auf regulatorischer Ebene würde ihm zufolge für die Chemie dauerhaft positive Impulse setzen, ohne die EU-Standards für Chemikaliensicherheit anzutasten.

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VCI: TTIP ist Chance für Freihandel und gemeinsamen Energiemarkt

VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann begrüßt die Beschlüsse des EU-Gipfels: Ein rascher Abschluss der TTIP-Verhandlungen sei ein Vorteil für die Chemie (Bild: VCI)

Tillmann erklärt zu den Beschlüssen des EU-Gipfels in Brüssel: „Das Abkommen kann ein wichtiger Baustein zum Wiedererstarken der europäischen Wirtschaft werden. Diese historische Chance sollten wir nutzen.“ Demzufolge könne ein Vertrag zwischen der EU und den USA seiner Meinung nach neue Perspektiven für die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen schaffen.

Die Energieunion, sagt Tillmann, sei indes ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem EU-Binnenmarkt für Energie: „Richtig ist, dass wir auf europäischer Ebene viele Energiefragen wie Versorgungssicherheit und steigende Kosten lösen können, die die Einzelstaaten selbst nicht in den Griff bekommen.“ Dennoch hätte seiner Aussage nach ein stärkerer Fokus auf die Wettbewerbsfähigkeit und global wirksamen Klimaschutz gelegt werden müssen: „Klimaschutz ist nicht nur eine europäische Angelegenheit, sondern muss global organisiert werden. Derzeit wird die Wirtschaft in der EU hier einseitig belastet.“

Weiteres zum VCI und TTIP finden Sie auf der VCI-Seite.

(su)

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