VCI zieht durchwachsene Bilanz

23.07.2015 Laut VCI fällt die Bilanz der chemischen Industrie in Deutschland fällt für das erste Halbjahr durchwachsen aus. Die Produktion konnte zwar zulegen, aber der Umsatz entwickelte sich wegen sinkender Preise nur schleppend.

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VCI-Präsident Dekkers zieht eine durchwachsene Bilanz für das erste Halbjahr 2015 (Bild: VCI)

Während die Abwertung des Euro die Exporte nach Übersee beflügelte, blieb die Nachfrage nach chemischen Erzeugnissen im Inland verhalten. Insgesamt stieg die Produktion in Deutschlands drittgrößter Branche in den ersten sechs Monaten um 1 %. „Der Aufwärtstrend ist zwar zu erkennen. Er wirkt aber kraftlos. Es fehlen nachhaltige Impulse von der Weltwirtschaft“, kommentiert Marijn Dekkers, Präsident des VCI. Der Verband rechnet trotz der voranschreitenden wirtschaftlichen Erholung in Europa nicht damit, dass sich die Geschäftslage der chemisch-pharmazeutischen Industrie in der zweiten Jahreshälfte signifikant verbessert. „Alles in allem erwarten wir in den kommenden Monaten einen moderaten Aufwärtstrend“, erklärt Dekkers. Profitieren sollte die Branche weiterhin vom schwachen Euro bei den Exporten und vom billigen Öl, das vor allem Nachteile bei den Produktionskosten von Basis-Chemikalien gegenüber der Konkurrenz aus den USA oder dem Nahen Osten abmildert.

Für das Gesamtjahr 2015 geht der VCI unverändert von einem Zuwachs der Chemie-Produktion um 1,5 % aus. Der Gesamtumsatz sollte um 0,5 % auf 191,8 Mrd. Euro steigen, wozu vor allem das Auslandsgeschäft mit einem Plus von 2 % beiträgt.

Hier finden Sie die vollständige Originalmeldung.

 

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