VCI zur wirtschaftlichen Lage: Industrie verzeichnet leichte Dämpfer

03.11.2015 Ihren bisherigen Wachstumskurs konnte die chemisch-pharmazeutische Industrie im dritten Quartal 2015 nicht fortsetzen. Das geht aus dem aktuellen Quartalsbericht des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) hervor. Produktion und Umsatz in Deutschlands drittgrößter Industriebranche waren von Juli bis September im Vergleich zum Vorquartal rückläufig.

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VCI zur wirtschaftlichen Lage: Industrie verzeichnet leichte Dämpfer

In den kommenden Monaten erwartet VCI-Präsident Marijn Dekkers nur moderate Wachstumsimpulse (Bild: VCI)

In Deutschland litt das Chemiegeschäft unter der schwachen Industrienachfrage während der Sommermonate. Auch die Exporterlöse rutschten ins Minus: Auf dem wichtigsten Auslandsmarkt Europa war die Nachfrage trotz stabiler Industrieproduktion rückläufig. Die Aus¬fuhren in andere Regionen konnten diese Entwicklung wegen der Wachstumsschwäche in China und anderen Schwellenländern nicht ausgleichen. Im Vergleich zum Vorquartal ging die Produktion um 1,4 % zurück; stieg aber im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 %. Die Kapazitätsauslastung der Branche sank leicht auf 82,6 %. „Für die nächsten Monate erwarten wir einen wechselhaften Markt mit nur moderaten Wachstumsimpulsen sowohl im Inland wie auch in Europa und Asien“, erklärt VCI-Präsident Marijn Dekkers.

Prognose
Der Verband geht für 2015 weiterhin von einem Plus bei der deutschen Chemie- und Pharmaproduktion von 1,5 % aus. Die Chemikalienpreise sinken voraus-sichtlich um 2,5 %, sodass der Branchenumsatz bei rund 191 Mrd. Euro stagniert.

Hier finden Sie die Originalmeldung mit dem kompletten Quartalsbericht mit ausführlichen Zahlen und Fakten.

 

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