VDMA: 85 % mehr Kunststoff- und Gummimaschinen bestellt

07.09.2010 Der Bestelleingang für deutsche Kunststoff- und Gummimaschinen legte im ersten Halbjahr 2010 kräftig zu. „Die Bilanz der Aufträge im Fachzweig in den ersten sechs Monaten ist mit einer Zunahme um 85 Prozent wirklich beachtlich, in keiner Weise vorhersehbar und stimmt optimistisch“ freute sich Ulrich Reifenhäuser, Vorsitzender des VDMA-Fachverbandes Kunststoff- und Gummimaschinen.

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VDMA: 85 % mehr Kunststoff- und Gummimaschinen bestellt

Der Markt für Kunststoffmaschinen legt wieder deutlich zu (Bild: Arburg)

„Seit September 2009 zeigen sich Monat für Monat hohe Zuwachsraten im Auftragseingang, die im Juni 2010 sogar die 100 – Prozentmarke überschritten haben“. Die Aufträge von Kunden im Inland nahmen um 26 Prozent zu, die Auslandsnachfrage kletterte um 117 Prozent. Die Bestellungen aus dem Euro-Währungsraum erreichten ein Plus von 51 Prozent. „Die hohen Plusraten gehen allerdings auf eine extrem niedrige Vorjahresbasis zurück,“ erläuterte Ulrich Reifenhäuser.

Umsatz hinkt noch hinterher, Geschäftserwartungen positiv

Der Umsatz von Januar bis Juni 2010 liegt um drei Prozent unter dem des Vorjahres. Bis zum Jahresende erwartet der Verband auf der Basis der deutlich steigenden Auftragseingänge eine Zunahme des Umsatzes um elf Prozent. Zur weiteren Entwicklung des Auftragseingangs im zweiten Halbjahr 2010 herrscht für alle Abnehmerregionen Optimismus vor. Der Anteil derjenigen Firmen, die über Auftragsmangel klagen, ist um zwei Drittel zurückgegangen. Der in der ersten Jahreshälfte 2009 begonnene Personalabbau hat sich im ersten Halbjahr 2010 markant abgeschwächt.

„Das ist eine ideale Ausgangsbasis für die vom 27. Oktober bis 3. November 2010 in Düsseldorf stattfindende K‘2010″ bestätigte Reifenhäuser, „Die deutschen Hersteller erwarten von der internationalen Leitmesse für Kunststoff und Kautschuk die Bestätigung, dass die Zuwachsraten der vergangenen Monate nicht nur einem Nachholeffekt zu schulden sind, sondern einem soliden Geschäftsvolumen entsprechen, das sich im Rahmen von regionalen Zyklen stabilisieren sollte.“

 

 

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