VDMA hebt Maschinenbauprognose an

21.07.2010 Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau kommt offenbar besser aus der Krise als erwartet. Der VDMA erhöht deshalb seine Produktionsprognose für 2010 auf real plus 3 %. Das Spektrum der Prognosen in den Teilbranchen des Maschinenbaus reicht dabei weiterhin von plus 30 bis minus 30 %.

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VDMA hebt Maschinenbauprognose an

„Mit der Maschinenproduktion geht es von Monat zu Monat aufwärts“, so VDMA-Präsident Manfred Wittenstein. Bild: VDMA

Zwar verfehlte die Maschinenproduktion in den ersten fünf Monaten des Jahres ihr bereits krisengezeichnetes Vorjahresniveau um etwas mehr als 1 % (Jan.-Mai 2010/2009: -1,3%) und auch die Sachkapazitäten konnten im April 2010 mit einem Auslastungsgrad von knapp 80 % noch nicht optimal genutzt werden. Aber: „Seitdem im August 2009 der Tiefpunkt im Branchendurchschnitt durchschritten wurde, geht es mit der Maschinenproduktion von Monat zu Monat aufwärts“, ist sich VDMA-Präsident Manfred Wittenstein sicher. Der Monat Mai markiert mit einem Zuwachs von sagenhaften 61% den bislang höchsten Zuwachs seit Bestehen der VDMA Auftragseingangsstatistik, allerdings wird der Wert durch das außergewöhnlich niedrige Vorjahresergebnis verzerrt.

Sorgen bereitet dem VDMA Präsidenten nach wie vor die Liquiditätssicherung: „Ohne einen funktionierenden Finanzsektor laufen wir Gefahr, den Aufschwung des Maschinenbaus mangels einer ausreichend dynamischen Kreditversorgung abzuwürgen.“ Steigende Material- und Rohstoffpreise, Lieferverzögerungen und Engpässe auf Zuliefererseite bei gleichzeitig von den eigenen Kunden kurzfristig gesetzten Lieferterminen würden ohnehin schon die Prozesse in vielen Unternehmen erschweren. Gerade jetzt zeige sich, dass die Branche mit ihrer Strategie, wo immer möglich und sinnvoll Personal zu halten, richtig gefahren sei.

 

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