VDMA Industriearmaturen: Kein Rückenwind für die Hersteller

18.09.2015 Die deutschen Hersteller von Industriearmaturen starteten verhalten ins Jahr 2015 und konnten auch im Verlauf des ersten Halbjahres kein Umsatzwachstum verzeichnen. Das berichtete der VDMA Mitte September. Vor allem das Inlandsgeschäft mache der Branche demnach zu schaffen.

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VDMA Industriearmaturen: Kein Rückenwind für die Hersteller

Die zehn wichtigsten Absatzländer für die Hersteller von Industriearmaturen im Vergleich: 1. Halbjahr 2015 gegen 1. Halbjahr 2014 (Bild: VDMA, Destatis)

Im Inland ging das Geschäft um 4 % zurück. Das Auslandsgeschäft konnte den Verlust aufgrund schwächerer Umsätze in den Märkten der BRIC-Staaten nicht ausgleichen: Es wuchs um 4 %. Damit stagnierte der Gesamtumsatz auf Vorjahresniveau.

Aus China kamen im ersten Halbjahr wenige Impulse. Aufgrund des langsameren Wirtschaftswachstums im Land gingen die Ausfuhren um 3,4 % auf 235,9 Mio. Euro zurück. Der Export in die USA stagnierte bei einem Volumen von 155,4 Mio. Euro aufgrund des Konjunktureinbruches zu Jahresbeginn. Vor allem der Öl- und Gassektor investiert nur noch verhalten. Die Ausfuhr nach Russland ging um 14 % zurück, dafür stieg der Umsatz aus Polen um 22 %. Insgesamt erzielten die Hersteller ein

Gesamtexportvolumen von 1,7 Mrd. Euro – 2,8 % weniger als im Vorjahr.
Für das Gesamtjahr erwartet der Fachverband Armaturen ein nominales Umsatzergebnis auf Vorjahresniveau, sofern die Exportmärkte wieder erstarken.

Hier finden Sie die Originalmeldung des VDMA mit allen Zahlen.

(su)

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