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VDMA: Lufttechnik rechnet für 2017 mit gutem Geschäft

30.12.2016 Die Allgemeine Lufttechnik hat sich 2016 besser entwickelt, als der allgemeine Maschinenbau. Diese Resümee zieht der VDMA für die viertgrößte Teilbranche des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus.

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VDMA: Lufttechnik rechnet für 2017 mit gutem Geschäft

Bild: VDMA

Erwartet wird für die Lufttechnik ein Umsatzplus von etwa 2 Prozent. Zum Vergleich: Der Maschinenbau insgesamt rechnet für 2016 mit einem unveränderten Umsatz. Die Produktion der Allgemeinen Lufttechnik erreicht 2016 voraussichtlich ein Volumen von 13,8 Milliarden Euro. Zur Vorstandssitzung des VDMA Fachverbands Allgemeine Lufttechnik äußerten sich die Unternehmen grundsätzlich optimistisch zur Branchenentwicklung.

Auslandsgeschäft verlief in den ersten drei Quartalen rückläufig

Die Ausfuhren der Allgemeinen Lufttechnik lagen im Zeitraum Januar bis September 2016 um knapp 5 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Somit peilt die Branche 2016 ein Exportvolumen von mehr als 10 Milliarden Euro an. EU-weit gingen die deutschen Exporte um 3 Prozent in den ersten neun Monaten zurück. Die Ausfuhren unter anderem nach Polen, Tschechien und Spanien konnten gegen den Trend gesteigert werden. Das USA-Geschäft lag fast auf Vorjahresniveau. Dagegen sanken in den ersten neun Monaten die Ausfuhren nach China um 6 Prozent. Dem entgegen wirkt, dass die Produktionsstandorte der deutschen Unternehmen in den Zielländern für die Allgemeine Lufttechnik eine immer größere Rolle spielen.

Die Unternehmen berichten von guten Auftragsbeständen. Insbesondere viele Anlagenbauer sind weit bis ins Jahr 2017 ausgelastet, wenngleich Großprojekte von Kunden immer wieder einmal zeitlich geschoben werden.

Positiver Ausblick für 2017

Insgesamt rechnet der VDMA-Fachverband Allgemeine Lufttechnik für die Branche für 2017 mit einem Umsatzwachstum von ebenfalls rund 2 Prozent. Damit sind die Aussichten für die Allgemeine Lufttechnik etwas besser als für den gesamten deutschen Maschinen- und Anlagenbau, der eine wichtige Kundenbranche darstellt. Die positive Grundtendenz kann aber von hohen externen Risiken im Markt und unklaren politischen Rahmenbedingungen gedämpft werden. Neben dem hohen Exportvolumen kommt hinzu, dass etwa ein Drittel der deutschen Unternehmen im Ausland produziert.

(as)

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