VDMA: Maschinenbauer verdoppeln Produktionsprognose 2010 von drei auf sechs Prozent

14.09.2010 „Der VDMA verdoppelt seine Produktionsprognose für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau von bisher drei auf jetzt sechs Prozent für 2010“, erklärte VDMA Hauptgeschäftsführer Dr. Hannes Hesse zur aktuellen Lage des deutschen Maschinenbaus auf der Pressekonferenz des Verbandes am Montag anlässlich der Weltleitmesse Ifat/Entsorga in München.

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VDMA: Maschinenbauer verdoppeln Produktionsprognose 2010 von drei auf sechs Prozent

VDMA Hauptgeschäftsführer Dr. Hannes Hesse

Grund für die Prognoseerhöhung sind die außerordentlich guten Auftragseingänge der letzten Monate. Der Auftragsbestand lag im Juni 2010 im Schnitt bei 5,2 Monaten (Oktober 2009: 4,6 Monate) „Die Exporte wuchsen in der ersten Jahreshälfte preisbereinigt um 3,5 Prozent. Der Aufschwung wird nun von immer mehr Ländern getragen. Die stärksten Impulse kommen von amerikanischen und asiatischen Entwicklungs- und Schwellenländern“, betonte Hesse. Im Juli 2010 lag die Kapazitätsauslastung im Schnitt bei 82,9 Prozent (Juli 2009: 69,2 Prozent). Auch die Beschäftigtenzahl steigt wieder. „Im Juni ging es nach exakt einem Jahr des Beschäftigungsabbaus mit der Zahl der festangestellten Mitarbeiter im Maschinenbau wieder aufwärts. Sie stieg aus saisonalen Gründen um gut zweitausend auf 904.000. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich der Personalbestand um lediglich 3,5 Prozent“, so Hesse.
Alle Fachzweige der VDMA Auftragseingangsstatistik wiesen in den Monaten Mai bis Juli 2010 im Vorjahresvergleich ein Plus auf. Für die auf der Ifat/Entsorga ausstellenden Fachverbände Verfahrenstechnische Maschinen, Kompressoren, Druckluft und Vakuumtechnik, Pumpen und Systeme sowie Armaturen sieht die konjunkturelle Situation aktuell ebenfalls erfreulich aus.

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