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VDMA Präsident Wittenstein mahnt zu Besonnenheit – Verfahrenstechnik im Plus

20.01.2009

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  „Der Rückgang des Auftragseingangs im Maschinenbau im November von 30 Prozent darf nicht zu überzogenen Reaktionen führen“, so Wittenstein. „Hohe Ausschläge der Maschinenbauorders sind für sich genommen nichts Außergewöhnliches. Damit müssen wir immer rechnen, schon wegen der starken Zyklizität der Nachfrage nach Maschinen- und Anlagen und der teils sehr hohen Auftragswerte.“ Wittenstein: „Auffällig ist die Heftigkeit und die zeitliche Parallelität des Orderrückgangs im In- und Ausland. Das sollte uns jedoch nicht dazu verleiten, der Tendenz zur selektiven Darbietung und Wahrnehmung schlechter Nachrichten nachzugeben und diese Ausnahmesituation in die Zukunft fortzuschreiben. Der Maschinenbau hat mit seinen innovativen Produkten und Verfahren weltweit nach wie vor hervorragende Wachstumschancen.“
Auf Fachzweigebene wiesen 22 der in der VDMA-Auftragseingangsstatistik getrennt abgerechneten Teilbranchen in den letzten drei statistisch nachweisbaren Monaten (September -November 2008) im Vorjahresvergleich ein Minus auf. Insbesondere Antriebstechnik, Werkzeugmaschinen, Productronic, Kunststoff- und Gummimaschinen, Fluidtechnik, Bau- und Baustoffmaschinen, Druck- und Papiertechnik und Textilmaschinen mussten kräftige Einbußen hinnehmen.

Dem standen sechs Fachzweige mit Plusraten gegenüber: Verfahrenstechnische Maschinen und Apparate, Bergbaumaschinen, Landtechnik, Power Systems, Gießereimaschinen und Aufzüge und Fahrtreppen erzielten Zuwächse von bis zu 18 Prozent.

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