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VDMA trauert um Dr. Dieter Brucklacher

29.09.2016 Nach dem Tod von Dr. Dieter Brucklacher trauert der VDMA um seinen früheren Präsidenten und um eine Unternehmerpersönlichkeit, deren Tatendrang die gesamte Maschinenbauindustrie inspiriert hat.

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Der VDMA trauert um seinen früheren Präsidenten Dr. Dieter Brucklacher. (Bild: VDMA)

Tief verwurzelt mit seiner Heimat auf der Schwäbischen Alb und zugleich in der ganzen Welt unterwegs für sein Unternehmen und seine Kunden – der Familienunternehmer und Seniorchef der Oberkochener Leitz-Gruppe ist im Alter von 77 Jahren verstorben. In seiner Zeit als Vorstandsvorsitzender des VDMA Baden-Württemberg (1997 bis 2004) und als VDMA-Präsident (2004 bis 2007) lag ihm insbesondere die Nachwuchsgewinnung für den Maschinenbau am Herzen – eine Aufgabe, der sich Dr. Brucklacher auch in den vergangenen Jahren als Kuratoriumsvorsitzender (bis 2014) und Kuratoriumsmitglied der Impuls-Stiftung stellte.

„Bildung ist mir ein besonderes Anliegen“, schrieb er anlässlich einer Impuls-Studie zu den Karriereperspektiven im Maschinenbau. Bildung und Wertschätzung der Mitarbeiter, beides war dem langjährigen Vorsitzenden der Geschäftsführung der Leitz-Gruppe – einer der weltweit größten Hersteller von Werkzeugen und Werkzeugsystemen für die Holz- und Kunststoffbearbeitung – gleichermaßen wichtig.

Zugleich setzte Dr. Brucklacher sich für mehr unternehmerische Freiheit ein, kämpfte gegen unnötige bürokratische Hürden. Unternehmer waren für ihn gesellschaftliche Hoffnungsträger, Innovatoren und Erhalter des Wohlstands. Zu seinem Amtsantritt als Maschinenbaupräsident sagte der studierte Physiker und promovierte Ingenieur: „Ich gehöre zu den Menschen, die sich der Tradition verpflichtet fühlen, aber für mich war es immer schöner, Traditionen zu schaffen, als Traditionen zu leben.“

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