Anforderungen an Mitglieder und Leitung

Virtuelle Teams

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21.10.2015 Wenn Experten standortübergreifend gemeinsam an der bestmöglichen Lösung eines Problems arbeiten (sei es für die eigene Organisation oder Kunden), dann ist Vertrauen ein zentraler Erfolgsfaktor. Das gilt es bei der Auswahl der Personen, die solche virtuellen Teams leiten, und bei der alltäglichen Zusammenarbeit zu beachten.

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Entscheider-Facts Für Manager


und Führungskräfte

  • Virtuelle Teams stellen höhere und teils andere Anforderungen an die Teammitglieder und die Teamleitung als traditionelle Teams. Da in ihnen die Teammitglieder aufgrund ihrer räumlichen Entfernung eigenständiger arbeiten, ist Vertrauen ein wichtiger Erfolgsfaktor.
  • Werden diese Besonderheiten beim Zusammensetzen der Teams und bei der Teamführung bedacht, dann können virtuelle Teams eine zentrale Rolle bei der Zielerreichung von Unternehmen spielen - unter anderem, weil in ihnen standortübergreifend die besten Experten mitarbeiten.

Aufgrund der Globalisierung der Wirtschaft werden in den Unternehmen immer häufiger Problemlösungen in virtuellen Teams erarbeitet – also Teams, bei denen die Mitglieder an unterschiedlichen Orten und teils sogar in verschiedenen Ländern und Kulturen arbeiten. Erleichtert und teils sogar erst ermöglicht wird diese Form der Zusammenarbeit durch den Fortschritt der modernen Informations- und Kommunikationstechnologie.

Virtuelle Teams haben gegenüber konventionellen, wenn es um das Lösen bestimmter Aufgaben geht, eine ganze Reihe von Vorzügen. Sie ermöglichen zum Beispiel eine größere Kundennähe. darüber hinaus können „die besten Köpfe“ an den unterschiedlichen Standorten in die Suche nach einer Problemlösung eingebunden werden; dies führt oft zu besseren Lösungen und zu einer höheren Akzeptanz von ihnen. Und: Sie tragen zu einer standortübergreifenden Netzwerkbildung bei – dies erhöht die Identifikation mit dem Gesamtunternehmen.

Diesen Vorteilen stehen Nachteile gegenüber. So ist zum Beispiel die Kommunikation in virtuellen Teams schwieriger als in Teams, deren Mitglieder am selben Ort ihren Arbeitsplatz haben. Außerdem ist aufgrund der räumlichen Distanz und weil man sich nicht spontan mal kurz als Team besprechen kann, eine stringentere Planung nötig. Deshalb stellt das Führen von virtuellen Teams an Führungskräfte höhere Anforderungen als das Führen konventioneller Teams.

Anforderungen an die Leiter virtueller Teams
Die Leiter virtueller Teams müssen selbstverständlich auch die klassischen Aufgaben einer Führungskraft erfüllen – wie Ziele vereinbaren und (im Team) erreichen sowie Mitarbeiter motivieren, fördern und entwickeln. All diese Aufgaben nehmen sie jedoch unter anderen Rahmenbedingungen als die klassische Führungskraft wahr. Und hieraus resultieren auch andere (Kompetenz-)Anforderungen.

Heftausgabe: Oktober 2015
Seite:
Katrin Koch, Senior International Consultant Machwürth Team International

Über den Autor

Katrin Koch, Senior International Consultant Machwürth Team International

Katrin Koch, Senior International Consultant Machwürth Team International

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