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Vollautomatisches Verpackungssystem deckt alle drei Dimensionen ab – Produkt, Gebinde, Gewicht

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30.07.2015 Welche Verpackungsform darf‘s sein? Integra-Abfüllanlagen wurden für stationäre und komplett eingehauste Verpackungssysteme zum Abfüllen von chemischen Produkten und Nahrungsmitteln nach dem Plug & Pack-Prinzip entwickelt. Bei der neuen Maschinenfamilie ist in Zukunft nicht mehr nur das Abfüllen in Ventilsäcke, sondern auch in vorgefertigte Offensäcke, Schlauchfolie und Big-bags möglich. Innerhalb der Baureihe gibt es unterschiedliche Modelle, die abhängig von der Gebindeart eingesetzt werden.

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Entscheider-Facts Für Betreiber


  • Bei der neuen Integra-Maschinenreihe ist in Zukunft nicht mehr nur das Abfüllen in Ventilsäcke, sondern auch in vorgefertigte Offensäcke, Schlauchfolie und Big-bags möglich. Innerhalb der Baureihe gibt es unterschiedliche Modelle, die abhängig von der Gebindeart eingesetzt werden.
  • Das Modell Integra FFS Editon wurde für die Abfüllung in Schlauchfolie entwickelt. Mittlere Anlagen erreichen bis zu 2.200 Säcken/h. Für große Anlagen ist das Konzept analog zu der Systemfamilie auf Leistung von 3.200 Säcken/h ausgelegt, wobei diese Anlagen auf einer anderen technischen Lösung beruhen werden.

Geignet für eine breite Produktpalette
Das Modell Integra FFS Editon wurde für die Abfüllung in Schlauchfolie entwickelt. Mittlere Anlagen dieser Reihe erreichen eine Leistung bis zu 2.200 Säcken/h. Für große Anlagen ist das Konzept analog zu der Systemfamilie auf eine Leistung von 3.200 Säcken/h ausgelegt, wobei diese Abfüllanlagen auf einer anderen technischen Lösung beruhen werden.

Das gesamte Abfüllsystem ist gekennzeichnet durch eine große Bandbreite an abfüllbaren Produktarten, Gewichten und Gebindearten bzw. -materialien. So können mit den Anlagen neben Pulvern, Granulaten und Mikrogranulaten auch Flüssigkeiten und Sonderprodukte, wie beispielsweise Flakes oder stückige Produkte, in Ventil- oder Schlauchfoliensäcke, in vorgefertigte Offensäcke oder in Big-bags abgefüllt werden. Jede gängige Gebindeart kann als Papier- oder Kunststoffsack eingesetzt werden. Das Gewichtsspektrum der gesamten Maschinen-Baureihe umfasst 1 bis 50 kg, bei Big-bags sind bis 2.000 kg möglich. Die Systeme werden in einem Rahmen montiert, der für alle Ausführungen bis 2.200 Säcke/h ausgelegt ist, und sind mit zahlreichen modularen Bestandteilen ausgestattet. Dadurch bietet sich eine Ausbaubarkeit innerhalb der vorgesehenen Leistungsklassen von 600, 1.200 und 2.200 Säcken/h. Eine Leistungserhöhung ist durch den Austausch weniger Komponenten möglich, sodass der Anwender sein System ausbauen und damit seine Leistung erhöhen kann, ohne eine neue Maschine kaufen zu müssen. Ein zweiter Rahmen wird die Grundlage für Maschinen mit einer Leistung bis zu 3.200 Säcken/h bilden. Dieses Konzept befindet sich aktuell in der Entwicklungsphase.

Zahlreiche technische Neuerungen unterstreichen den Charakter des Abfüllsystems und bieten dem Kunden entscheidende Vorteile. Neue Sackgreifer ermöglichen ein sicheres Sackhandling. Sie sind mit einer dauerhaften Greifkraft besonders stabil. Verlässliche Sicherheitsschalter gewährleisten, dass die Türen der Maschine im laufenden Betrieb nicht geöffnet werden können. Dies sorgt für deutlich erhöhte Sicherheit der Maschinenbediener. Eine automatische Leistungsoptimierung sorgt für ein effizientes Ergebnis. Sensoren im Materialfluss ermitteln laufend exakt die Fließeigenschaft. Anhand dieser Daten wird die Maschine automatisch und optimal für eine höchstmögliche Leistung eingestellt. Eine manuelle Anpassung ist nicht notwendig.

Im Vordergrund:
Bediener- und Servicefreundlichkeit

Die Baureihe wurde speziell unter dem Gesichtspunkt Bediener- und Servicefreundlichkeit entwickelt. Grundsätzlich überzeugt das System durch eine optimale Zugänglichkeit des Maschineninnenraums. Eine visuelle Prozessbeobachtung ist durch größere Scheiben möglich, der verbesserte Zugang wird sowohl durch größere seitliche Türen als auch durch hochklappbare Türen an Front und Heck ermöglicht. Eine intelligente Diagnosebeleuchtung über LEDs sorgt dafür, dass der Bediener auf einen Blick und aus der Ferne den Zustand der Anlage erfassen (blau: laufender Betrieb, rot: Störung, weiß: geöffnete Türen) und ohne Zeitverlust reagieren kann. Über ein interaktives Touchpanel ist das schnelle, detaillierte Erfassen des Maschinenstatus möglich. Die verschiedenen Betriebsmeldungen werden in Form von 3D-Grafiken dargestellt. Der Maschinenbediener kann einzelne Meldungen anwählen und mittels Bildern, Texten und Tastenerklärungen im Detail nachvollziehen. Die Abfüllanlage kann optional mit einem größeren 15-Zoll-Display ausgestattet werden. Per RFID-System ist eine Anmeldung möglich. Die Maschine identifiziert über den Datenträger den Bediener und gibt den entsprechenden Berechtigungslevel frei. Als Sonderausstattung steht eine Toolbox für Werkzeuge und Verschleißteile zur Verfügung.

Heftausgabe: August 2015
Seite:
Robert Brüggemann, Geschäftsbereichsleiter Haver Chemicals

Über den Autor

Robert Brüggemann, Geschäftsbereichsleiter Haver Chemicals

Robert Brüggemann, Geschäftsbereichsleiter Haver Chemicals

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