Markt

Wacker baut rentable Geschäftsbereiche aus

08.05.2009

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Der Chemiekonzern Wacker musste im ersten Quartal 2009 Umsatzeinbußen hinnehmen. Das rentable Polysilicium-Geschäft wird jedoch weiter ausgebaut.

Bis auf den Geschäftsbereich Polysilicon verzeichneten alle Sparten des Konzerns Umsatzrückgänge. Zwischen Januar und März 2009 sank der gesamte Konzernumsatz von Wacker gegenüber 1,019 Mrd. Euro im entsprechenden Vorjahresquartal um 14 Prozent auf 873 Mio. Euro. Das Ebitda verringerte sich um 46 Prozent auf 158 Mio. Euro. Das Unternehmen begründet die Einbußen mit niedrigeren Absatzmengen und zum Teil sinkenden Preisen. Jedoch plant Wacker, rund 800 Mio. Euro in Wachstumsprojekte zu investieren. Von den Investitionen wird ein Großteil in die Erweiterung der Produktionskapazitäten des Polysilicium-Geschäfts fließen. Für das Gesamtjahr 2009 rechnet der Konzern gegenüber dem Vorjahr mit einem deutlich verringerten Ergebnis, dem er mit Hilfe weiterer Einsparungen bei Sach- und Personlakosten entgegenwirken will.

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