Wacker darf in China Polysilizium nicht unter einem Mindestpreis anbieten

24.03.2014 Wacker Chemie, München, hat sich verpflichtet, an seinen europäischen Produktionsstätten hergestelltes Polysilizium in China nicht unter einem bestimmten Mindestpreis zu verkaufen. Darauf haben sich der Hersteller und das Wirtschaftsministerium der Volksrepublik China (Mofcom) verständigt.

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Wacker darf in China Polysilizium nicht unter einem Mindestpreis anbieten

Wacker Chemie hat sich verpflichtet, an seinen europäischen Produktionsstätten hergestelltes Polysilicium in China nicht unter einem bestimmten Mindestpreis zu verkaufen (Bild: Wacker Chemie)

Im Gegenzug verzichtet Mofcom auf die Erhebung von Antidumping- und Antisubventionszöllen auf dieses Material. Die Übereinkunft tritt zum 1. Mai 2014 in Kraft und läuft bis Ende April 2016. Die Regelungen stellen sicher, dass der Chemiekonzern das von ihm hergestellte Polysilizium auch in Zukunft zu marktkonformen Konditionen in China anbieten kann. Die beiden Parteien haben sich darauf verständigt, die genauen Inhalte und Details der Vereinbarung vertraulich zu behandeln.

Der Wacker-Vorstandschef Rudolf Staudigl zeigte sich erfreut, dass die Differenzen „einvernehmlich“ gelöst wurden. „Die gefundene Regelung ist im besten Interesse sowohl von Wacker als auch der chinesischen Solarindustrie. Wir können damit unser qualitativ hochwertiges Material, das unsere chinesischen Kunden benötigen, um Solarmodule mit hohem Wirkungsgrad zu fertigen, weiter zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten.“

(dw)

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