Burghausen

Wacker erweitert Kapazität für Kieselsäure

07.11.2016 Die Wacker Chemie will ihre Produktionskapazität für pyrogene Kieselsäuren am Standort Burghausen ausbauen. Mit einer Investition in Höhe von 1,4 Mio. Euro soll die Produktionsmenge um 40 % steigen.

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Wacker erweitert Kapazität für Kieselsäure

Wacker produziert pyrogene Kieselsäuren unter der Markenbezeichnung HDK® in Deutschland an den Standorten Burghausen und Nünchritz sowie in China am Standort Zhangjiagang. Der Münchner Chemiekonzern ist in diesem Bereich der drittgrößte Hersteller weltweit. (Bild: Wacker)

Die Investition soll im 3. Quartal 2017 abgeschlossen werden, die Arbeiten dazu beginnen Anfang 2017. Hydrophobe  Spezialkieselsäuren werden in Tonerpulvern für Drucker eingesetzt. Sie verbessern die Fließeigenschaften, das Aufladungsverhalten und die Stabilität des Endprodukts.

„Mit dem Ausbau bedienen wir die steigende Nachfrage unserer Kunden nach hochwertigen Spezialprodukten und maßgeschneiderten Lösungen “, sagte Wacker-Vorstandsmitglied Auguste Willems. „Die Erweiterung ist Teil unserer Strategie, mit kostengünstigen Erweiterungen bestehender Produktionsanlagen weiter profitabel zu wachsen und den Anteil von Spezialitäten an unserem Gesamtgeschäft zu steigern.“

Das Unternehmen produziert pyrogene Kieselsäuren unter der Markenbezeichnung HDK in Deutschland an den Standorten Burghausen und Nünchritz sowie in China am Standort Zhangjiagang. Der Münchner Chemiekonzern ist in diesem Bereich nach eigenen Angaben der drittgrößte Hersteller weltweit. Das hochreine, amorphe Siliciumdioxid in Pulverform wird als Füllstoff in Siliconelastomeren, als Additiv zur Rheologiesteuerung in Lacken, Klebstoffen, UP-Harzen und Plastisolen oder als Rieselhilfe eingesetzt, etwa in der Kosmetik-, Pharma- oder Lebensmittel-industrie.

(as)

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