Wacker erweitert Produktionskapazität für Siliconöle am Standort Burghausen

19.01.2016 Der Münchner Wacker-Konzern hat am Standort Burghausen seine Produktionskapazitäten für funktionelle Siliconöle erweitert. Mit der Anfang Januar 2016 in Betrieb genommenen Ausbaustufe reagiert der Konzern auf den weltweit steigenden Bedarf an Spezialölen und Siliconemulsionen.

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Wacker erweitert Produktionskapazität für Siliconöle am Standort Burghausen

Der Chemiekonzern Wacker hat seine Produktionskapazität für funktionelle Siliconöle am Standort Burghausen deutlich ausgebaut (Bild: Wacker)

In der für rund 26 Mio. Euro ausgebauten Produktionsanlage für sogenannte Performance Silicones entstehen aus dem Vorprodukt Siloxan und weiteren Rohstoffen funktionelle Siliconöle. Die gesamte Produktionskapazität am Standort Burghausen steigt durch die Anlage um rund 70 Prozent. Die Erweiterung sei ein gutes Beispiel für den Konzern-Schwerpunkt auf Anlagen für Zwischenstoffe, fertige Verkaufsprodukte und Spezialitäten, erklärt Wacker-Vorstandsvorsitzender Dr. Rudolf Staudigl bei der Inbetriebnahme

Die ausgebaute Kapazität verbessert auch Produktionsprozesse weiter: Siliconöle lassen sich nun effizienter und in höherer Reinheit herstellen. „Diese Anlage ist für uns ein Schlüsselbetrieb. Hier werden die wichtigsten Zwischenstoffe für unser Produktportfolio hergestellt“, betont Dr. Christoph Kowitz, Leiter der Geschäftseinheit Performance Silicones.

Die Mehrzahl der Produkte aus der Anlage verarbeitet das Unternehmen in Burghausen oder an anderen Standorten zu hochwertigen Spezialölen und -emulsionen weiter. Hochspezialisierte funktionelle Siliconöle sind wichtige Vorprodukte für Antischaummittel, Imprägnierungen, Trennmittel oder Additive für die Bau-, Lack-, Papier, Kosmetik- und Körperpflegemittelindustrie.

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