Höhere Absatzmengen

Wacker mit neuem Umsatzrekord

01.02.2017 Die Münchner Wacker Chemie läuft auf Hochtouren: Im vergangenen Jahr konnte der Hersteller seine Absatzmengen steigern und hat einen neuen Umsatzrekord eingestellt.

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Wacker: Chemiegeschäft legt zu, Solarsilizium im Minus

Wacker Konzernchef Rudolf Staudigl (Bild: Wacker)

Die Wacker Chemie hat nach einem guten 4. Quartal ihr Umsatzziel für das Gesamtjahr 2016 erreicht und beim operativen Ergebnis die eigenen Erwartungen übertroffen. Nach vorläufigen Berechnungen erzielte der Münchner Chemiekonzern im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gesamtumsatz von 5,4 Mrd. Euro (2015: 5,3 Mrd. Euro). Das sind rund 2 Prozent mehr als im Jahr 2015. Höhere Absatzmengen sind der wesentliche Grund für diesen Anstieg. Alle Geschäftsbereiche haben 2016 ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr gesteigert.

Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) belief sich nach den vorläufigen Zahlen auf 1,10 Mrd. Euro (2015: 1,05 Mrd. Euro). Es lag damit um 5 Prozent über Vorjahr, trotz deutlich geringerer Sondererträge aus einbehaltenen erhaltenen Anzahlungen und Schadenersatzleistungen von Kunden aus der Solarindustrie. „Sowohl unser Chemiegeschäft als auch die Absatzmengen bei Halbleiterwafern und Polysilizium haben sich im 4. Quartal gut entwickelt“, sagte Konzernchef Rudolf Staudigl am Mittwoch in München. „In allen Segmenten waren die Umsätze dank der guten Kundennachfrage deutlich höher als vor einem Jahr. Insgesamt verzeichnen wir das bislang umsatzstärkste Schlussquartal.“

Investition in neuen Polysilizium-Standort in USA abgeschlossen

Noch deutlich stärker als der Umsatz wuchs das Ebitda der Chemiebereiche. Hier spielte neben dem höheren Umsatz das niedrige Kostenniveau eine Rolle, zu dem auch die speziell bei iconen gute Auslastung der Produktionsanlagen beigetragen hat.

Das Unternehmen hat 2016 ca. 430 Mio. Euro investiert – 403 Mio. Euro weniger als noch im Vorjahr. Der Großteil der Investitionen ging in den Ausbau der Kapazitäten für fertige Siliconprodukte, die Modernisierung der Kristallziehanlagen von Siltronic sowie in die Fertigstellung des Polysiliciumstandorts Charleston im US-Bundesstaat Tennessee. Wacker hat dort im 3. Quartal 2016 die Inbetriebnahme der Produktionsanlagen wie geplant abgeschlossen.

(as)

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