Kapazitätserweiterung

Wacker plant World-scale-Anlage für Silizium in Norwegen

10.03.2017 Wacker Chemie will am norwegischen Standort Holla mehr Siliziummetall produzieren. Der Konzern erweitert darum seine Produktionskapazität mit einer weiteren Produktionsanlage im Weltmaßstab. Das Investitionsvolumen beträgt rund 85 Mio. Euro.

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Die Anlage soll voraussichtlich im 1. Halbjahr 2019 fertiggestellt werden. Silizium ist einer der wichtigsten Rohstoffe, die Wacker produziert. Es dient unter anderem als Ausgangsstoff bei der Herstellung von Siliconen und polykristallinem Reinstsilizium.

„Der Ausbau unserer Siliziummetallproduktion ist ein wesentlicher strategischer Schritt für unsere Rohstoffversorgung“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende Rudolf Staudigl den Hintergrund der Investitionsmaßnahme. „Heute deckt Holla etwa ein Viertel unseres Bedarfs an Siliziummetall. Der Kapazitätsausbau ist die Voraussetzung, um diesen Anteil auch in Zukunft zu halten. Die Eigenproduktion von Siliziummetall macht uns unabhängiger von Preisschwankungen an den Rohstoffmärkten und steigert gleichzeitig unsere Versorgungssicherheit in Zeiten hoher Nachfrage“, hob der Konzernchef hervor. Das Siliziumgeschäft hatte auch einen Anteil am jüngst von Wacker erzielten Umsatzrekord.

Wacker steigert den Umsatz deutlich

Mehr Silizium: Wacker baut seine Produktionskapazität für das wichtige Metall am Standort Holla in Norwegen aus. (Bild: Wacker)

 

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