Wacker schließt Erwerb von Siliciummetall-Produktion ab

02.07.2010 Wacker Chemie hat den Anfang vergangenen Monats angekündigten Erwerb der Siliciummetall-Produktion am Standort Holla von der norwegischen Fesil Group abgeschlossen.

Anzeige
Wacker schließt Erwerb von Siliciummetall-Produktion ab

Rudolf Staudigl, CEO Wacker Chemie. Bild: Wacker Chemie

Die zuständigen Kartellbehörden und die Aufsichtsgremien der beiden Unternehmen hatten dem Vorhaben zuvor zugestimmt. Wacker übernimmt demnach wie vereinbart zum Kaufpreis von rund 65 Mio. € die gesamten Produktionsanlagen von Fesil in Holla einschließlich der zugehörigen Liegenschaften. Die strategische Akquisition ist ein wesentlicher Schritt, um den Siliciummetall-Bedarf von Wacker langfristig zu sichern. Der Münchner Chemiekonzern macht sich damit unabhängiger von Preisschwankungen an den Rohstoffmärkten und steigert gleichzeitig seine Versorgungssicherheit in Zeiten hoher Nachfrage.
Siliciummetall ist einer der wichtigsten Rohstoffe von Wacker und wird für die Herstellung von Siliconen und polykristallinem Reinstsilicium benötigt. Die Produktionskapazität von Holla Metall beträgt rund 50.000 Tonnen Siliciummetall pro Jahr. Dies entspricht etwa einem Drittel des derzeitigen Jahresbedarfs des Chemieunternehmens.

Loader-Icon