Markt

Wacker steigert Umsatz und Ertrag

29.01.2009

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Die Wacker Chemie hat im Geschäftsjahr 2008  sowohl beim Umsatz (+14 %) als auch beim operativen Ergebnis (+5%) gegenüber 2007 zugelegt. Verantwortlich dafür waren vor allem höhere Absatzmengen. Das Ergebnis (EBITDA) stieg auf 1,05 Mrd. € und bedeutet eine Marge von 24,5 Prozent. Im Geschäftsjahr 2008 investierte der Chemiekonzern rund 1,1 Mrd. €. Ein Großteil der Mittel entfiel auf die strategischen Wachstumsprojekte des Konzerns. Hierzu zählen unter anderem die Erweiterung der Produktionskapazitäten für Polysilicium, der laufende Ausbau des chinesischen Silicon-Standortes Zhangjiagang sowie der vollständige Erwerb der früheren Gemeinschaftsunternehmen Air Products Polymers und Wacker Polymer Systems. Der Umsatz im 4. Quartal 2008 lag trotz des konjunkturellen Gegenwinds um gut 9 % über dem Wert des Vorjahres. Die Chemiebereiche verzeichneten eine sinkende Nachfrage speziell nach Produkten für die Bauwirtschaft und die Automobilindustrie. Auch der Absatz und die Preise für Halbleiterwafer sind im 4. Quartal weiter zurückgegangen. Dagegen zeigte sich das Geschäft mit polykristallinem Reinstsilicium sehr stabil. Diese Trends setzen sich nach Konzernangaben derzeit auch im laufenden Geschäft weiter fort. Um die Kosten in der Produktion zu senken, führt Wacker an seinen inländischen Standorten Kurzarbeit ein und greift im Ausland zu vergleichbaren Maßnahmen.

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