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Westfalen AG schließt Vertrag über zwölfte Onsite-Anlage

06.02.2009

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Der Automobilzulieferer Hella und die Westfalen AG haben einen langfristigen Mietvertrag über eine Stickstoff-Eigenerzeugungsanlage vereinbart. Die Anlage, die im Werk Hamm der Hella errichtet wird, bringt beachtliche Einsparungen, da Transportkosten entfallen und die energieintensive Stickstoff-Verflüssigung, die bisher zum Transport und zur Lagerung erforderlich war, entfällt.

Die Kapazität der Anlage wird 800 m3 gasförmigen Stickstoff pro Stunde bei einem Druck von 10 bar betragen. Die Reinheit des Stickstoffs entspricht der bisher per Tankwagen gelieferten Qualität. Ein Back-up-Tank sichert die Versorgung in Spitzenzeiten. Die gleichzeitige Verlagerung der Stickstoffversorgung vom alten beengten Standort zwischen den Produktionshallen an den neuen frei zugänglichen Platz ist ein weiterer Vorteil.

Damit wird Ende 2009 die zwölfte Onsite-Anlage ihren Betrieb aufnehmen. Alle Anlagen werden zentral vom Werk Hörstel überwacht und gesteuert. Die Westfalen AG übernimmt die Planung und Auslegung der Anlage, steuert das gesamte Bauvorhaben und trägt die Kosten der Investition.

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