Wintershall feiert 60 Jahre Erdölförderung in Landau

12.10.2015 Seit 60 Jahren fördert die BASF-Tochter Wintershall rund um Landau Erdöl. Auch in Zukunft soll der Standort einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung in Deutschland leisten.

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Das Unternehmen will auch künftig in Landau Öl fördern (Bild: Wintershall)

„Wir sind stolz auf unsere lange Produktionsgeschichte hier vor Ort, auf unsere engagierten Mitarbeiter und auf die gute Nachbarschaft zu den Südpfälzern“, erklärt der Wintershall-Vorstandsvorsitzende Mario Mehren. „Wir wollen den Standort nicht nur erhalten. Wir wollen weiter in Infrastruktur, Forschung sowie Produktion investieren und sorgfältig prüfen, wo zusätzliche Öl-Ressourcen liegen. Denn unsere bewährten Pferdekopfpumpen sollen weiter nicken.“

In Landau befindet sich eines der größten Erdölfelder im Oberrheintalgraben. Im September 1955 hat Wintershall den Grundstein für die traditionelle Förderung von Erdöl in Landau gelegt. In Tiefen bis 1.800 m fördern Pferdekopfpumpen das Rohöl aus einer Sandstein-Lagerstätte. Rund 200 Bohrungen wurden abgeteuft, von denen 65 noch produzieren – jährlich rund 20.000 t Erdöl. Bis heute hat Wintershall in Landau insgesamt rund 4,5 Mio. t gewonnen. Die Raffinerie MirO in Karlsruhe bereitet das Erdöl aus Landau weiter auf. Trotz der Förderdauer sind laut Unternehmen noch genug Ölreserven in der Lagerstätte in Landau vorhanden, die sich auf traditionelle Weise wirtschaftlich fördern kann. So wurden im Jahr 2011 mit der Bohrung „Landau 2a“ weitere Reserven erschlossen, die eine längerfristige Förderung am Standort ermöglichen – schätzungsweise könnte in den nächsten Jahren eine weitere halbe Million Tonnen Erdöl gewonnen werden.

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