Wintershall investiert in Erdölförderung in Süddeutschland

10.09.2015 Wintershall baut die traditionelle Erdölförderung in Süddeutschland aus. Neben der Weiterentwicklung des bayerischen Standortes Aitingen bei Augsburg prüft die BASF-Tochter eine Wiedererschließung der Altfelder Mönchsrot sowie Hauerz in Baden-Württemberg und testet die Erdölförderung im Unterallgäu.

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Unter anderem will das Unternehmen auch den Standort in Landau, Rheinland-Pfalz, stärken (Bild: Wintershall)

Außerdem will das Unternehmen den Standort Landau in Rheinland-Pfalz stärken. „Erdöl aus süddeutschen Quellen leistet einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit. Und Erdöl aus Süddeutschland hat eine hohe Qualität. Damit lohnt sich die heimische Förderung hier doppelt“, erklärt Andreas Scheck, Leiter Wintershall Deutschland.

Die Erdölförderung in Deutschland ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgegangen. „Nicht so bei Wintershall – wir halten unsere heimische Erdölproduktion auf einem stabilen Niveau. Seit mehr als 80 Jahren fördern wir hier Erdöl und Erdgas – und können dies für mehrere Jahrzehnte auch weiterhin leisten. Zudem können wir mit der heimischen Förderung das Know-how entwickeln, mit dem wir Zugang zu den globalen Quellen von Öl und Gas erhalten“, betont Scheck. Dennoch gebe es in der heimischen Erdöl- und Erdgasförderung einen Investitionsstau – in der gesamten Branche insgesamt eine Milliarde Euro. Die Diskussion um den Einsatz von Hydraulic Fracturing bei der Schiefergasgewinnung bremse die traditionelle heimische Förderung. „Um diesen Stau aufzulösen, brauchen wir verlässliche und verhältnismäßige Rahmenbedingungen“, fordert Scheck. Die Berliner Politik will in den kommenden Wochen durch die Verabschiedung entsprechender Gesetzesentwürfe die Weichen für die Zukunft der heimischen Erdöl- und Erdgasförderung stellen.

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