Wintershall reicht Betriebsplan für norwegisches Maria-Feld ein

06.05.2015 Der Erdöl- und Erdgasproduzent Wintershall hat zusammen mit seinen Partnern den Entwicklungs- und Betriebsplan (PDO) für das in der Norwegischen See gelegene Feld Maria beim norwegischen Ministerium für Erdöl und Energie eingereicht. Damit legt der Konzern erstmals als Betriebsführer einen solchen Plan für eine Feldesentwicklung in Norwegen vor. Vorstandsmitglied Martin Bachmann übergab das Dokument an den norwegischen Minister Tord Lien.

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Wintershall reicht Betriebsplan für norwegisches Maria-Feld ein

Das Feld ist unter Wasser mit anderen Feldern und deren Plattformen im norwegischen Haltenbanken-Gebiet verbunden (Bild: Wintershall)

Die für das Feld vorgesehene Entwicklungslösung besteht aus zwei Installationen auf dem Meeresboden (Templates), die über eine Unterwasseranbindung an die in der Umgebung bereits vorhandenen Plattformen angeschlossen sind. Das Feld befindet sich rund 20 km östlich des Feldes Kristin und etwa 45 km südlich des Feldes Heidrun im Haltenbanken-Gebiet der Norwegischen See. Wintershall Norge verfügt als Betriebsführer über eine Beteiligung von 50 %. Weitere Partner sind Petoro mit 30 % und Centrica Resources (Norge) mit den verbleibenden 20 %.

Die Investitionen in die Entwicklung des Feldes Maria belaufen sich auf rund 15,3 Mrd. NOK (1,8 Mrd. Euro), inklusive der in der Entwicklungsphase geplanten Bohrungen. Die aus dem Feld gewinnbaren Reserven werden auf etwa 180 Mio. Barrel Öläquivalent (boe) geschätzt, das meiste davon ist Erdöl. Der Produktionsbeginn ist für Ende 2018 vorgesehen. Rund 23 Jahre lang könnten die Partner Schätzungen zufolge aus dem Feld schöpfen.

(su)

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