Markt

Wintershall verkauft Anteile an South Stream Transport

06.01.2015 Die BASF-Gruppengesellschaft Wintershall hat ihre 15-prozentige Beteiligung an South Stream Transport an OAO Gazprom veräußert. Damit reagiert der Konzern auf die Entscheidung Russlands, die Erdgaspipeline South Stream nicht zu bauen.

Anzeige
Wintershall verkauft Anteile an South Stream Transport

Nach der Ankündigung Russlands, das Pipeline-Projekt nicht zu realisieren, entschied sich die BASF für den Ausstieg aus dem Joint Venture South Stream Transport (Bild: ©Nes Jerry – Fotolia.com)

Gemäß der Gesellschaftervereinbarung entspricht der Kaufpreis dem von BASF eingesetzten Kapital. South Stream Transport war gegründet worden, um den Offshore-Teil der South Stream durch das Schwarze Meer zu errichten. Gründungsmitglieder des Joint Ventures waren neben Gazprom (50 %) und Wintershall (15 %) der italienische Energieversorger Eni (20 %) sowie die französische EDF (15%).

Hier finden Sie die Originalmeldung.

Über die Entscheidungs Russlands, das Pipeline-Projekt nicht zu realisieren, hatte die CT bereits Anfang Dezember 2014 berichtet.

 

Loader-Icon