Markt

Woodmac-Studie: Ölpreis bedroht Investitionen in Höhe von 1,5 Billionen Dollar

22.09.2015 Durch den anhaltend niedrigen Ölpreis sind im Ölsektor offenbar deutlich mehr Investitionen als bisher angenommen bedroht. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Wood Mackenzie. Demnach sind bei einem Ölpreis von 50 Dollar pro Fass in der Energiebranche geplante Investitionen in Höhe von 1,5 Billionen Dollar unwirtschaftlich.

Anzeige
Woodmac-Studie: Ölpreis bedroht Investitionen in Höhe von 1,5 Billionen Dollar

Schwere Zeiten für Anlagenbauer im Öl- und Gasmarkt (Bild: Christian42-Fotolia)

Den Marktforschern zufolge streben die Betreiber im Ölsektor in ihren Projekten an, die Kosten um durchschnittlich 20 bis 30 Prozent zu reduzieren. Im Service-Sektor sollen zusätzlich 10 bis 15 Prozent Kosten eingespart werden. Gegenüber den Investitionsprognosen vor dem Ölpreis-Crash im vergangenen Jahr wird das Investitionsvolumen in 2015 und 2016 um 220 Mrd. US-Dollar niedriger ausfallen. In Nordamerika seien infolge des Ölpreis-Verfalls 46 Projekte verschoben worden. Das sind – gemessen an den für diesen Bereich üblichen Zahlen – rund 90 Prozent aller geplanten Vorhaben.

Die Folgen des Ölpreis-Crashs für den Anlagenbau hat die Redaktion in einem aktuellen CT-Beitrag analysiert. Auf dem 4. Engineering Summit am 1. und 2. Dezember wird das Thema ebenfalls von Anlagenbau-Experten diskutiert werden. Programm und Anmeldung unter www.engineering-summit.de.

(as)

 

Loader-Icon