Yara baut Düngerproduktion im niederländischen Sluiskil aus

04.08.2015 Der norwegische Chemiekonzern Yara baut seine Produktion im niederländischen Sluiskil aus. Das Unternehmen für 263 Mio. Euro die Kapazität seiner Harnstoffgranulierung erweitern.

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Yara baut seine Düngerproduktion im niederländischen Sluiskil weiter aus (Bild: Yara)

Die World-Scale-Anlage mit einer Kapazität von 400 kt Harnstoff p.a. war von Yara 2011 fertig gestellt worden. Mit der Investition soll die alte Wirbelschichtgranulationsanlage durch einen neuen Granulator ersetzt werden, der auch für die Produktion von Harnstoff mit Schwefel und Nitraten genutzt werden kann. Der neue Granulator ist mit einer Kapazität von 660 kt p.a. geplant. Die Anlage nutzt Yara-eigene Technologie, Baubeginn ist 2015, die Fertigstellung ist für die zweite Hälfte 2017 geplant.

Mit der Erweiterung wird Yara die Produktion des Flüssigdüngers UAN – einer Mischung aus Ammoniumnitrat, Harnstoff und Wasser – am Standort Sluiskil um 230 kt p.a. reduzieren. Die frei werdenden Salpetersäurekapazitäten sollen für eine Erweiterung der Kalzium-Ammonium-Nitrat-Düngerherstellung (CAN) genutzt werden. „In Europa und teilweise auch in anderen Regionen der Welt fehlt den Böden Schwefel. Mit dieser Investition können wir den wachsenden Bedarf decken und Landwirten helfen, sowohl den Ertrag als auch die Qualität ihrer Pflanzen zu steigern“, sagt Torgeir Kvidal, Präsident und CEO von Yara Interational. 

(as)

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