Yokogawa vertreibt drahtlose Gasdetektoren von Gassecure

16.07.2014 Der japanische Hersteller von Automatisierungs- und Feldgeräten Yokogawa Electric, Tokyo, hat mit dem norwegischen Sensorhersteller Gassecure, Oslo, eine Vertriebsvereinbarung geschlossen. Demnach vertreibt Yokogawa die auf dem Wireless-Standard ISA100 Wireless basierenden Gasdetektoren von Gassecure über sein globales Vertriebsnetz.

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Yokogawa vertreibt drahtlose Gasdetektoren von Gassecure

Mit einer Reaktionszeit von 5 Sekunden sprechen die drahtlosen Gasdetektoren von Gassecure auf den Austritt von Kohlenwasserstoffgasen an (Bild: Gassecure)

Auf diesem Weg kann Yokogawa sein Produktsortiment an Wireless-Lösungen für Feldgeräte in Anlagen ausbauen. Gassecure erhält im Gegenzug Zugang zu Yokogawas globalem Vertriebs- und Servicenetz. Zu den wichtigsten Zielmärkten der Gasdetektoren zählen die Öl- und Gasindustrie, die petrochemische und chemische Industrie.

Die drahtlosen Gasdetektoren GS01 von Gassecure basieren auf einer stabilen Infrarot-Technik mit dreifacher Wellenlänge und dienen der Erkennung von Kohlenwasserstoffgas-Lecks, die Explosionen zur Folge haben können. Die Detektoren dieses Herstellers sind nach Angaben von Yokogawa kommunikationstechisch gesehen „mindestens so zuverlässig wie alle verdrahteten alternativen Lösungen“. Sie weisen außerdem eine hohe Verfügbarkeit aus; sie sind für arktische bis tropische Bedingungen geeignet und müssen nicht kalibriert werden. Der Energieverbrauch dieser Gasdetektoren beträgt durch die Verwendung der Micro-Electro-Mechanical-System (MEMS)-Technologie durchschnittlich nur 5 mW. Im Vergleich zu anderen batteriebetriebenen Gasdetektoren verfügen diese Geräte über eine höhere Batterielebensdauer.

(dw)

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