1,7 Mrd. Euro in 12 Jahren in Chemiepark Knapsack investiert

02.03.2012 In der Jahrespressekonferenz am 01. März hielten die Standortleiter der großen Unternehmen im Chemiepark Knapsack einen Rück- und einen Ausblick: Die Gesamtinvestitionen der letzten 12 Jahre belaufen sich auf 1,7 Mrd. Euro, die Betreibergesellschaft Infraserv Knapsack will in den nächsten Jahren weitere 25 Mio. Euro Einrichtungen wie Energieanlagen und Infrastruktur investieren.

Anzeige
1,7 Mrd. Euro in 12 Jahren in Chemiepark Knapsack investiert

Die Investitionen in den Chemiepark Knapsack aus den letzten 12 Jahren belaufen sich inzwischen auf 1,7 Milliarden Euro (Bild: Infraserv Knapsack)

Die bereits getätigten Investitionen haben sich zuletzt durch den Baubeginn eines weiteren Gas- und Dampfkraftwerkes des norwegischen Energiekonzerns Statkraft und den Start des Erweiterungsbaus des schweizer Spezialchemikalienherstellers Clariant erhöht. Deutlich über 300 Mio. Euro fließen durch diese aktuellen Projekte in den Chemiepark Knapsack. In den letzten 12 Jahren sind rund 2.200 zukunftssichere Arbeitsplätze gefestigt worden, dadurch ist die wirtschaftlichen Stabilität der Region gewachsen.

Energieintensive Chemie bei gleichzeitiger Umweltverträglichkeit steht nach wie vor im Fokus des Chemieparks. „Wir brauchen planbare und moderate Energiepreise ohne ständig wachsende staatliche Zuschläge, damit der Standort auch in Zukunft im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig bleibt“, formuliert Helmut Weihers, Geschäftsleitung der Infraserv Knapsack, in Richtung der Politik. Das gute Verhältnis zu Nachbarn, aber auch Politik und Behörden, zeigte sich unter anderem im großen Zuspruch zum Tag der offenen Tür im Jahr 2011. Auch in diesem Jahr sind wieder zwei Nachbarschaftsdialoge sowie drei Ausgaben der Nachbarschaftszeitung KnapsackSpiegel Spezial geplant.

Die zeitnahe Bearbeitung von Genehmigungsverfahren durch die Bezirksregierung Köln und beteiligte Behörden ist ein wichtiger Standortfaktor für Investitionsvorhaben. Verstärktes Engagement wie dem im Netzwerk Chemsologne im Bereich der Standortvermarktung sollen zusätzliche Investitionen in zukunftsgerichtete Strukturen der gesamten Prozessindustrie an den Standort holen.

Loader-Icon