Neue Nachhaltigkeitsziele

Air Products will CO2-Intensität reduzieren

18.09.2020 Auch Air Products verpasst sich ein neues Nachhaltigkeitsziel: Der große Industriegase-Konzern will die Intensität seiner Kohlendioxid-Emissionen – also relativ zur Produktion – um ein Drittel gegenüber 2015 reduzieren.

Zu den wichtigsten Treibern auf dem Weg zu unserem Ziel gehörten Projekte zur Kohlenstoffabscheidung, kohlenstoffarme und kohlenstofffreie Projekte, operative Exzellenz und die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien, erklärte Seifi Ghasemi, CEO von Air Products. Das Unternehmen entwickele derzeit auch zusätzliche Nachhaltigkeitsziele, die über das Ziel der Emissionsreduzierung hinausgehen.

Air Products nimmt dieses neue Ziel in Angriff, da „eine Reihe“ von selbstgesteckten Nachhaltigkeitszielen für 2020 bald erreicht würden. Daneben hätten es die Produkte des Unternehmens den Kunden etwa 2010 ermöglicht, 69 Mio. t/a CO2-Emissionen zu vermeiden, indem sie „ihren Energieverbrauch zu senken, Emissionen zu reduzieren und ihre Produktivität zu erhöhen“, erklärte Air-Products-CEO Seifi
Ghasemi.

Neben Air Products haben sich zuletzt auch eine Reihe weiterer Unternehmen aus dem Chemiebereich – zum Teil deutlich höhere – Emissionsreduktionsziele gesetzt. So will zum Beispiel Bayer bis 2030 klimaneutral werden.

(jg)

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