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MEORGA in Essen

Alles rund um die Kommunikation und Sicherheit

14.10.2020 Stand 13.10.2020 findet sie als Präsenzveranstaltung statt: Am 04.11.2020 trifft sich das Fachpublikum von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr im RuhrCongress in Bochum zur MEORGA. Auch Phoenix Contact beteiligt sich an der Spezialmesse für die Prozess- und Fabrikautomation – zum einen mit einem Stand in Gang I 1, zum anderen mit einem Fachvortrag.

Exemplarischer Überblick über die vielfältigen Komponenten und Systeme, die Phoenix Contact im Bereich Industrial Ethernet anbietet. Bild: Phoenix Contact

Exemplarischer Überblick über die vielfältigen Komponenten und Systeme, die Phoenix Contact im Bereich Industrial Ethernet anbietet. Bild: Phoenix Contact

Unter dem Motto „Connectivity ist unsere DNA – wir bringen die Daten ans Ziel“ können sich die Besucher über die für typische Regelungs- sowie Monitoring- und Optimierungsaufgaben erforderlichen Produkte und Lösungen aus der Verbindungs-, Kommunikations- und Automatisierungstechnik informieren, damit Daten zuverlässig erfasst, transportiert und verarbeitet werden. Ein großer Bereich des Stands ist daher dem Thema „Kommunikation“ gewidmet. Beispielsweise wird ein Überblick über verschiedene industrielle Netzwerklösungen zur Datenübertragung zwischen der Leit- und Feldebene gegeben. Zum Einsatz kommen unter anderem Kupferleitungen, Lichtwellenleiter, SHDSL und Funk. Darüber hinaus erfolgt eine Präsentation unterschiedlicher Komponenten für Industrial Ethernet, wobei der Fokus auf kupferbasierten Lösungen liegt. Dazu gehören Security Router für einen sicheren Fernzugriff, Switches und Patchpanels zur Vernetzung vieler Endgeräte, Injektoren für die Umsetzung von Power-over-Ethernet-Konzepten, Medienkonverter zur Integration serieller Bestandsgeräte sowie Ethernet Extender, um entfernte Stationen anzubinden. Zum funkbasierten Datenaustausch wird das proprietäre Funksystem Radioline genutzt, das als Profibus-Kabelersatz dient und sich durch einfache Inbetriebnahme und Signalverteilung sowie die flexible Erweiterung im laufenden Betrieb auszeichnet (Bild 1).

Zuverlässig und verfügbar

Mit dem aktiven Redundanzmodul Quint-S-Oring lassen sich Stromversorgungen entkoppeln

Mit dem aktiven Redundanzmodul Quint-S-Oring lassen sich Stromversorgungen entkoppeln. Bild: Phoenix Contact

Den zweiten Schwerpunkt des Messestands bildet das Thema „Anlagenverfügbarkeit“. Das aktive Redundanzmodul Quint-S-Oring fungiert zum Beispiel zur Entkopplung von Stromversorgungen. Die Verdrahtung bis zum Verbraucher ist redundant ausgeführt. Im Rahmen der präventiven Funktionsüberwachung werden Eingangsspannung, Ausgangsstrom und Entkoppelstrecke permanent überprüft. Die ACB Technology sorgt für eine gleichmäßige Lastaufteilung, was die Lebensdauer des Geräts verdoppelt. Aufgrund der Entkopplung mit MOSFETs lässt sich ferner bis zu 75 Prozent Energie einsparen (Bild 2).

Am Beispiel von Lösungen für ein automatisiertes Tankfarm-Management zeigt sich das breite Portfolio an SIL-zertifizierter Technik zur Erhöhung der Personen- und Anlagensicherheit. An einem Szenario wie der effizienten Füllstandsregelung werden Produkte und Dienstleistungen für die funktionale Sicherheit, Ex i-Trennverstärkern sowie modularen Steuerungssystemen anschaulich dargestellt. Parallel zur Füllstandsregelung ist eine Überfüllschutzeinrichtung installiert, die im Anforderungsfall das Einlaufventil schließt und somit das Überlaufen des Tanks verhindert (Bild 3).

Topologische Darstellung des Tankfarm-Managements mit Steuerungstechnik sowie Standard-I/O- und Safety-Modulen von Phoenix Contact

Topologische Darstellung des Tankfarm-Managements mit Steuerungstechnik sowie Standard-I/O- und Safety-Modulen von Phoenix Contact.

Abgerundet wird das Themengebiet durch den Vortrag „Funktionale Sicherheit in der Prozessindustrie – Grundlagen zur Auslegung von PLT-Schutzeinrichtungen gemäß IEC 61508/IEC 61511“, der von 12.45 Uhr bis 13.15 Uhr in Raum A anberaumt ist. Hier beleuchtet der Referent die Ursprünge der Sicherheitsstandards, führt in die relevanten Normen ein und erläutert die Unterteilung in systematische und zufällige Fehler. Am Beispiel von Öltanks wird die Funktionsweise einer Risikobeurteilung beschrieben. Anschließend geht der Referent auf die Realisierung von PLT-Schutzeinrichtungen ein. Darunter fällt die Erklärung der Strukturen, von gefährlichen respektive sicheren Fehlern, der Fehlertoleranz, Wiederholungsprüfung und des Partial Stroke Tests. Den Abschluss des Vortrags bildet die Erläuterung des Nachweises der Sicherheitsintegrität.

Hygienisch einwandfrei

Der Eintritt zur Messe und die Teilnahme an den Fachvorträgen sind für die Besucher kostenfrei. Das Messeteam hofft, dass die MEORGA tatsächlich vor Ort in Bochum stattfindet und freut sich über zahlreiche Besucher. Selbstverständlich wird ein Corona-bedingtes Hygienekonzept umgesetzt.

 

Weitere Informationen:
www.phoenixcontact.de/prozess

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