Themen zum Anlagenbau CHEMIE TECHNIK

Anlagenbau

Ob EPC-Unternehmen, Owners Engineers, Engineering-Dienstleister oder Anlagenausrüster: In dieser Rubrik finden alle Experten des verfahrenstechnischen Anlagenbaus Informationen über neue Projekte, Verfahren, Methoden und die Branche.

11. Apr. 2024 | 10:31 Uhr
Nadja Håkansson ist ab Mai 2024 CEO von Thyssenkrupp Uhde.
Wechsel zum 1. Mai

Neue CEO bei Thyssenkrupp Uhde

Thyssenkrupp ernennt Nadja Håkansson mit Wirkung zum 1. Mai 2024 zur neuen Chief Executive Officer von Thyssenkrupp Uhde.Weiterlesen...

10. Apr. 2024 | 09:35 Uhr
Ansicht neuer Forschungskomplex von Budenheim
25-Millionen-Euro-Projekt am Rhein

Budenheim investiert in neuen Forschungskomplex

Das Chemieunternehmen Budenheim baut seinen Haupt-Produktionsstandort in der gleichnamigen Gemeinde aus. Für 25 Mio. Euro sollen unter anderem neue Flächen für die Forschung und Entwicklung von Flammschutzmitteln und Pharma-Hilfsstoffen entstehen.Weiterlesen...

10. Apr. 2024 | 07:05 Uhr
Der Hersteller Borealis beabsichtigt 4,5 Mio. Euro in die Cracker-Öfen seiner Olefin-Anlage im finnischen Porvoo zu investieren. Dadurch will er den Einsatz von erneuerbaren und recycelten Rohstoffen in der Produktion erhöhen.
Änderungen an Cracker-Öfen

Borealis: 4,5 Millionen Euro für Steamcracker in Finnland

Der Hersteller Borealis beabsichtigt 4,5 Mio. Euro in die Cracker-Öfen seiner Olefin-Anlage im finnischen Porvoo zu investieren. Dadurch will er den Einsatz von erneuerbaren und recycelten Rohstoffen in der Produktion erhöhen.Weiterlesen...

09. Apr. 2024 | 10:41 Uhr
Thyssenkrupp Uhde und Genesis Fertilizers haben einen Vertrag für ein Pre-Feed unterzeichnet, um das Konzept für einen integrierten Düngemittelkomplex im kanadischen Belle Plaine zu erarbeiten. Dieser soll unter anderem Ammoniak, Urea und Salpetersäure produzieren. Die Anlage soll für die Produktion von 1.500 mtpd Ammoniak, 2.600 mtpd Urea/UAS-Granulierung, Salpetersäure, UAN sowie die Möglichkeit zur Produktion von Diesel Exhaust Fluid ausgelegt werden. Als Bestandteil der Pre-Feed-Vereinbarung will Thyssenkrupp Uhde Engineering-Lösungen bereitstellen, wobei der Schwerpunkt auf der Minimierung der Anlagenemissionen liegen soll. So sollen zum Beispiel durch Envinox-Technologie die Stickoxide aus der Salpetersäureherstellung nahezu vollständig beseitigt werden. Außerdem sollen bei der Konzeption der Anlage die mögliche Nutzung von grünem Wasserstoff und Strom aus erneuerbaren Energiequellen berücksichtigt werden.
Pre-Feed-Vertrag mit Genesis Fertilizers

Thyssenkrupp Uhde will Düngemittelkomplex in Kanada bauen

Thyssenkrupp Uhde und Genesis Fertilizers haben einen Vertrag für ein Pre-Feed unterzeichnet, um das Konzept für einen integrierten Düngemittelkomplex im kanadischen Belle Plaine zu erarbeiten. Dieser soll unter anderem Ammoniak, Urea und Salpetersäure produzieren.Weiterlesen...

05. Apr. 2024 | 09:03 Uhr
Air Products hat den Baubeginn einer Anlage für blauen Wasserstoff am bestehenden Wasserstoffproduktionsstandort im niederländischen Rotterdam verkündet. Sie soll 2026 in Betrieb gehen und unter anderem die Rotterdamer Raffinerie von Exxonmobil bedienen.Neben besagter Raffinerie will Air Products mit der kommenden Anlage, die laut Betreiber Europas größte Produktionsstätte für blauen Wasserstoff sein wird, weitere Kunden über das firmeneigene Wasserstoffleitungsnetz bedienen. Das Abscheidesystem soll CO2 aus der bestehenden Wasserstoffanlage von Air Products und der Raffinerie von Exxonmobil in Rotterdam erfassen. Die kommende Anlage soll mit dem Porthos-System verbunden sein, einem Konsortium, das das erste niederländische CO2-Transport- und Speichersystem in großem Maßstab entwickelt und kürzlich die endgültige Investitionsentscheidung erhalten hat. Neben Kohlendioxid aus anderen Industriebetrieben im Rotterdamer Hafen soll das erfasste CO2 zu erschöpften Erdgasfeldern in der Nordsee transportiert werden. Etwa 20 km vor der Küste soll es 3 km unter dem Meeresboden dauerhaft gespeichert werden. Porthos ermöglicht es Air Products, seine CO2-Emissionen im Hafen von Rotterdam um mehr als die Hälfte zu reduzieren. Dies hilft dem Unternehmen bei der Erreichung der Zielvorgaben des niederländischen Klimaabkommens. Gleichzeitig arbeitet Air Products laut eigener Aussage daran, seine Aktivitäten und die seiner Kunden weiter zu dekarbonisieren, indem grüner Wasserstoff aus importierten erneuerbaren Energien im Hafen von Rotterdam verfügbar wird. Das Projekt wird im Rahmen langfristiger Vereinbarungen mit Exxonmobil und dem niederländischen Staat durchgeführt. Air Products blauer Wasserstoff soll Kunden bei der Industrie- und Mobilitätswende helfen und gleichzeitig Arbeitsplätze in einem bedeutenden Industriegebiet schaffen und erhalten. Laut Dr. Samir J. Serhan, COO von Air Products, suchen Industrieunternehmen in Rotterdam „ständig nach Möglichkeiten, Synergien zu realisieren, Skaleneffekte zu erzielen, die Energieeffizienz zu steigern und letztendlich zu dekarbonisieren.“
Blauer Wasserstoff aus den Niederlanden

Air Products verkündet Baubeginn von Anlage in Rotterdam

Air Products hat den Baubeginn einer Anlage für blauen Wasserstoff am bestehenden Wasserstoffproduktionsstandort im niederländischen Rotterdam verkündet. Sie soll 2026 in Betrieb gehen und unter anderem die Rotterdamer Raffinerie von Exxonmobil bedienen.Weiterlesen...

04. Apr. 2024 | 06:11 Uhr
Roter Papierflieger bei Kurswechsel - Durchstarten
„Für volatile Märkte braucht der Anlagenbau Agilität“

Interview mit Dr. Hannes Storch, Metso und Mitglied des Vorstands der Arbeitsgemeinschaft Großanlagenbau im VDMA

Derzeit gleicht der Anlagenbau einer Fahrt auf der Achterbahn: Schnelle und unvorhersehbare Änderungen auf den Märkten zwingen zu dynamischen Anpassungen. Für Dr. Hannes Storch sind das aber nicht nur Herausforderungen, sondern auch Chancen. Warum er den deutschen Anlagenbau gut aufgestellt sieht, erfahren Sie hier.Weiterlesen...

03. Apr. 2024 | 10:17 Uhr
Anfang April 2024 will Leschaco im niederländischen Moerdijk ein Chemielogistikzentrum eröffnen. Die über multimodale Verkehrsanbindungen verfügende Anlage liegt zwischen den Hochseehäfen Rotterdam und Antwerpen sowie in der Nähe von Rhein und Maas. Auf einer Fläche von 29.000 qm2 bietet das Lager in fünf Abschnitten Platz für rund 45.000 Paletten. Vier Abschnitte sind mit CO2-Löschanlagen für die Lagerung von Gefahrgut ausgestattet, während im fünften Abschnitt ESFR-Sprinkler für Stückgut verbaut wurden. „Wir freuen uns, mit der Eröffnung unseres neuesten Gefahrgutlagers die Präsenz von Leschaco in der Kontraktlogistik weiter auszubauen“, kommentiert Constantin Conrad, CEO von Leschaco. Die Anlage ist mit Sonnenkollektoren auf dem Dach ausgestattet, die einen Teil des Strombedarfs decken. Zudem verfügt sie dem Unternehmen zufolge über eine elektrische Fußbodenheizung, LED-Beleuchtung und die höchsten Gebäudestandards für die Isolierung. Die Nähe zum Hafen von Moerdijk soll Transportmöglichkeiten mit Binnenschiff und Bahn ermöglichen, zusätzlich gibt es Ladestationen für Elektrofahrzeuge. „Dieses strategisch günstig gelegene Lager ermöglicht es uns, unsere globalen Kunden in verschiedenen Industriezweigen wie der Chemie-, Gesundheits-, Automobil-, Industriematerial- und Konsumgüterbranche individuell zu unterstützen“, so Sebastian Haebler, Head of Global Contract Logistics bei Leschaco.
Niederlande: Logistikzentrum in Hafennähe

Leschaco kündigt Eröffnung eines Chemielagers an

Anfang April 2024 will Leschaco im niederländischen Moerdijk ein Chemielogistikzentrum eröffnen. Die über multimodale Verkehrsanbindungen verfügende Anlage liegt zwischen den Hochseehäfen Rotterdam und Antwerpen sowie in der Nähe von Rhein und Maas.Weiterlesen...

30. Mär. 2024 | 06:31 Uhr
Anlagen für Perdamans Hanrstoffproduktion in Australien
Covestro gleich zweimal vertreten

Die neuesten Chemie-Anlagenbauprojekte vom März 2024

Auch im März haben wir wieder die wichtigsten Chemieprojekte für Sie zusammengefasst. Vertreten sind altbekannte Namen wie Covestro, Merck und BASF, aber auch ein noch 2016 als Start-up gegründetes Unternehmen.Weiterlesen...

28. Mär. 2024 | 15:52 Uhr
Am Standort Wesel will Byk auf 5.100 Quadratmetern einen Gebäudekomplex errichten. Dieser soll unter anderem End Use- und Anwendungslabore sowie Seminar- und Veranstaltungsräume für Kundenbesuche enthalten. Die Baukosten belaufen sich auf 25 Mio. Euro. Laut Division President Byk Additives Dr. Jörg Hinnerwisch bietet der Komplex, dem ein altes Laborgebäude weicht, Platz für Entwicklung und Zusammenarbeit mit Kunden und Distributoren sowie mehr Möglichkeiten für Vor-Ort-Seminare. Heizung und Kühlung sollen vollständig aus Wärmepumpen und Photovoltaik-Anlagen gespeist werden. „Wir wollen das neue Gebäude mit Blick auf Nachhaltigkeit, Zukunftssicherung und Ökologie – wie auch weitere Labor-Gebäudekomplexe in der Nähe – zukunftssicher mit Wärmerückgewinnung ausstatten“, so Hinnerwisch weiter. Die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2028 geplant. Byk betreibt bereits Produktionsstätten in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Sachsen-Anhalt sowie in den Niederlanden, USA, Großbritannien und China.
Neubau auf 5.100 Quadratmetern

Byk plant Labor- und Seminar-Komplex in Wesel

Am Standort Wesel will Byk auf 5.100 Quadratmetern einen Gebäudekomplex errichten. Dieser soll unter anderem End Use- und Anwendungslabore sowie Seminar- und Veranstaltungsräume für Kundenbesuche enthalten. Die Baukosten belaufen sich auf 25 Mio. Euro.Weiterlesen...

28. Mär. 2024 | 13:14 Uhr
Northvolt hat nahe Heide im Landkreis Dithmarschen den Grundstein für seine Batteriezell-Fabrik Northvolt Drei gelegt. An den Feierlichkeiten zum Baubeginn nahmen unter anderem folgende Personenteil: der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther, Botschafterin von Schweden in Deutschland Veronika Wand-Danielsson, Bundeskanzler Olaf Scholz, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck, Northvolt-CEO Peter Carlsson und Northvolt Drei-CEO Christofer. Northvolt will die 15 km von der Nordseeküste entfernte Fabrik mit Windkraft betreiben. Dadurch will das schwedische Unternehmen eine möglichst umweltfreundliche Massenproduktion von Batterien für den Automobil-, Industrie- und Energiesektor etablieren. Northvolt Drei soll etwa 3.000 Mitarbeiter beschäftigen und ab 2026 eine maximale Produktionskapazität von 60 GWh im Jahr aufweisen. Scholz hebt die Bedeutung der kommenden Fabrik für die heimische E-Automobilindustrie hervor: „Die Produktion guter Autos jenseits des Verbrennungsmotors bildet weiterhin das Rückgrat unseres Industriesektors. Dafür benötigen wir Batteriezellen, die in Deutschland, in Europa hergestellt werden." Laut Northvolt ergab eine kürzlich durchgeführte Umfrage, dass 80 % der lokalen Bevölkerung das Projekt befürworten. Dirk Burmeister, Vorstand der Entwicklungsagentur Region Heide, rechnet in den nächsten 15 Jahren mit bis zu 15.000 neuen Einwohnern im Zuge der Batteriezell-Fabrik.
Batteriezell-Fabrik: Kanzler bei Grundsteinlegung

Northvolt beginnt mit dem Bau von Northvolt Drei

Northvolt hat nahe Heide im Landkreis Dithmarschen den Grundstein für seine Batteriezell-Fabrik Northvolt Drei gelegt. An den Feierlichkeiten anlässlich des Baubeginns nahmen unter anderem Bundeskanzler Olaf Scholz und sein Stellvertreter Robert Habeck teil.Weiterlesen...