Zwei Arbeiter auf Stahlträgern

Worley soll für eine Jet- und Dieselkraftstoff-Anlage die Feed-Dienstleistungen übernehmen. (Bild: Dwight Smith – Fotolia)

Der US-amerikanische Betreiber Aemetis plant, in der Anlage mit dem Namen Carbon Zero 1 am Standort Riverbank erneuerbares Öl per Hydrodesulfurierung zu entschwefeln, um kohlenstoffarme Kraftstoffe zu produzieren. Den für das Verfahren notwendigen Wasserstoff will das Unternehmen durch die Vergasung von Holzabfällen erzeugen. Es beabsichtigt, Strom aus Wasserkraft zu nutzen. Es rechnet damit, die Anlage 2023 in Betrieb nehmen und die jährliche Kraftstoff-Produktionskapazität Anfang 2025 auf umgerechnet etwa 340 Mio. Liter erweitern zu können.

Im Projekt erhält Worley nun den Auftrag, Feed-Dienstleistungen (Front End Engineering Design) durchzuführen, die Folgendes umfassen: Kostenschätzung, Handhabung des Rohmaterials, Vergasung der Biomasse, Wasserstoff-Produktion und -reinigung, Hydrodesulfurierung von Pflanzenölen sowie die unterstützenden Systeme und Versorgungseinrichtungen. Das Ingenieurbüro plant, diese Projektphase bis Ende 2021 abgeschlossen zu haben.

Neben Worley sind an dem Projekt Koch Project Solutions an der Projektabwicklung in Form eines EPC-Vertrags (Engineering-Procurement-Construction) sowie Axens für die Verfahrenstechnik und Technologielizenz und ATSI als Vertreter des Eigentümers beteiligt. Eric McAfee, Chairman und CEO von Aemetis, erläutert, dass der produzierte Kraftstoff den Luft- und Lkw-Verkehr versorgen soll.

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