Biostoom Abfall-Energie-Anlage in Beringen Belgien. Bild: © Bionerga, Gefrorene Augenblicke 52

Biostoom Abfall-Energie-Anlage in Beringen Belgien. Bild: Bionerga, Gefrorene Augenblicke 52

| von Redaktion

Die langfristige Vereinbarung zwischen Borealis und Bionerga, einem in Belgien ansässigen Spezialisten für die Rückgewinnung von Energie aus Abfällen, ist Teil der Strategie des Kunststoffherstellers, bis zum Jahr 2030 50 % des gesamten Stromverbrauchs für den Betrieb in seinen wichtigsten Geschäftsbereichen aus erneuerbaren Quellen zu beziehen. Die neue Anlage von Biostoom Beringen ermöglicht es Borealis, die Menge des im Betrieb verwendeten Erdgases zu reduzieren. Das Kraftwerk liefert Dampf und Elektrizität, die aus der Verarbeitung von nicht wiederverwertbaren Abfällen aus den umliegenden Gemeinden gewonnen werden. Die erste Stromlieferung erfolgte im August, und der erste Dampf wurde im Oktober 2020 geliefert.

Durch die Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern senkt der Hersteller seine direkten und indirekten Kohlendioxid-Emissionen (definiert als Scope 1- und Scope 2-Emissionen nach dem Greenhouse Gas Protocol) am Standort Beringen um 20 %.  Die Anlage wird nahezu 100 % des von Borealis Beringen verbrauchten Stroms liefern, von dem 47 % als erneuerbar gelten. Der Verbrauch von Erdgas soll um etwa 40 % reduziert werden.

 

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