Hafen der indischen Stadt Adani

Der neue Chemiekomplex sollte im indischen Mundra entstehen. (Bild: Adani)

| von Jona Göbelbecker

Die Projektstudie umfasste eine World-Scale-Anlage zur Propandehydrierung (PDH), einen Polypropylen- sowie einen Acrylwertschöpfungsketten-Produktionskomplex. Der geplante Standort auf dem Gelände von Adani in Mundra würde den Zugang zu einem „erstklassigen Hafen“ und die Versorgung mit erneuerbarer Energie ermöglichen. Die Gesamtinvestitionen wurden auf bis zu 4 Mrd. US-Dollar geschätzt.

Wie die Adani, Adnoc, BASF und Borealis aber jetzt mitteilten, haben die durch die Corona-Pandemie verursachten globalen wirtschaftlichen Unsicherheiten die vier Partner dazu veranlasst, den Zeitplan für die Durchführung dieser Investition zu überprüfen. Die Entscheidung, das Projekt auszusetzen, sei dabei trotz "aller Versuche, den Umfang und die Ausgestaltung zu optimieren" gefallen.

 

Verschiebung soll regelmäßig überprüft werden

Die vier Partnerunternehmen betonen trotzdem, dass sie nach wie vor von den starken Rahmendaten des indischen Marktes überzeugt seien. Sie haben daher vereinbart, die Marktbedingungen in regelmäßigen Abständen zu überprüfen und Möglichkeiten auszuloten, die sich im Laufe der Zeit ergeben könnten.

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