Daya Bay

Plan der ersten Produktionslinie in Daya Bay, die nun ergänzt werden soll. (Bild: Clariant)

Die zusätzlichen Kapazitäten sollen das „signifikante Wachstum“ technischer Kunststoffanwendungen in den Bereichen Elektromobilität, Elektrotechnik und Elektronik weiter unterstützen. „Markeninhaber und Gerätehersteller setzen zunehmend auf halogenfreie Flammschutzmittel, um die steigenden Anforderungen der Elektrifizierung und Nachhaltigkeit zu erfüllen“, sagte Jochen Ahrens, Head of Flame Retardants Business bei Clariant. Das Unternehmen sehe derzeit eine erhöhte Nachfrage in China und anderen asiatischen Märkten.

Das neue Flammschutzmittel-Werk in Daya Bay soll die Kapazitäten der beiden bestehenden Produktionsstätten des Unternehmens für Exolit OP am deutschen Standort Knapsack ergänzen. Trotz der externen Herausforderungen durch Covid und den Auswirkungen auf Logistik- und Versorgungskette liege der Bau noch immer im ursprünglichen Zeitplan, betonte Clariant.

Nach Produktionsbeginn der ersten Linie in Daya Bay, der Mitte 2023 erfolgen soll, werde die zweite Linie im Lauf des Jahres 2024 betriebsbereit sein. Beide Produktionslinien sollen die gleichen Infrastruktur- und bereits bestehenden Versorgungseinrichtungen vor Ort nutzen. Der Spezialchemie-Konzern will im Werk Daya Bay sein gesamtes Portfolio an phosphororganischen Flammschutzmitteln herstellen.

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